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Mahnungen gegen Schweinegrippe-Impfung nehmen zu

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MÜNSTER (iss). Die Kritik von Ärztevertretern zur H1N1-Impfung nimmt wieder zu. So mahnt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, zu einem vorsichtigen Umgang mit dem Thema. Es sei zu früh, jetzt schon groß angelegte Impfaktionen zu propagieren. "Wenn wir jetzt massenhaft impfen, ist das ein Modellversuch, dessen Folgen noch nicht absehbar sind", sagt Windhorst.

Noch stehe nicht fest, welche Nebenwirkungen die Impfung hat und für welche Personengruppen sie gefährlich sein könnte, begründet er seine Haltung. "Wir müssen zunächst den Nutzen und den Schaden abwägen." Er selbst werde sich nur gegen die saisonale Influenza impfen lassen, nicht aber gegen die Neue Grippe, kündigt Windhorst an. Als generelle Empfehlung will er das aber ausdrücklich nicht verstanden wissen.

Lesen Sie dazu auch: Schweinegrippe: Berliner Ärzte wollen nicht impfen KV Bayerns wirft Hausärzteverband Dumpingpreise vor

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: Die meisten Schweinegrippe-Erkrankten in Deutschland sind jünger als 25 Jahre

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Ärztefunktionäre ohne Bodenhaftung

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