Berufspolitik

Mehr Medizinstudienplätze an bayerischen Unis

MÜNCHEN (sto). Die bayerischen Universitäten werden die Zahl der Medizinstudienplätze für den doppelten Abiturjahrgang erhöhen. Das hat das Wissenschaftsministerium in München mitgeteilt. In den kommenden drei Jahren sollen bis zu 80 zusätzliche Medizinstudenten aufgenommen werden.

Veröffentlicht: 20.01.2011, 18:06 Uhr

Die neuen Studienplätze verteilen sich auf alle Standorte der Hochschulmedizin in Bayern. Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch betonte, damit würden den Absolventen des doppelten Abiturjahrgangs faire Zulassungschancen im Fach Medizin ermöglicht.

Bereits seit 2005 habe Bayern in der Humanmedizin 185 zusätzliche Studienanfängerplätze geschaffen und damit die bayerischen Kapazitäten um 12,6 Prozent erhöht. Mit den neuen Anfängerplätzen ergebe sich im Vergleich zu 2005 eine Steigerung um rund 18 Prozent.

Wegen der bundesweiten Verteilung der Studienbewerber um einen Medizinstudienplatz kommt nur ein Teil der in Bayern neu geschaffenen Studienplätze auch bayerischen Bewerbern zugute.

"Deshalb ist es wichtig, dass auch außerhalb Bayerns zusätzliche Medizinstudienplätze geschaffen werden, die dann auch bayerischen Bewerbern offen stehen", sagte Heubisch.

Ein erster Schritt sei im Hochschulpakt zwischen Bund und Ländern erreicht worden, wonach die neuen Länder über 2500 Medizinstudienplätze aufrechterhalten, die durch die demografische Entwicklung dort frei werden.

Diese Studienplätze stünden nun Studienanfängern aus den alten Ländern zur Verfügung, teilte das Ministerium mit.

Mehr zum Thema

Bewertungsausschuss

Kaum Spielraum bei den Honoraren durch Morbidität

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Bevölkerung unter der Lupe: Den höchsten Anteil an Herzerkranken gibt es weiterhin in den neuen Bundesländern.

Ischämische Herzerkrankung

Wo es besonders viele Herzkranke gibt

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden