Direkt zum Inhaltsbereich

Mehr Vorsorge für Kinder in Westfalen-Lippe

KÖLN (iss). In Westfalen-Lippe ist das Vorsorgeangebot für Kinder erweitert worden.

Veröffentlicht:

Neu aufgenommen wurden ein "Kindergartencheck" für Dreijährige und ein "Grundschulcheck" für Siebenjährige - zumindest wenn sie bei der Vereinigten IKK oder einer Betriebskrankenkasse (BKK) versichert sind.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat mit der Vereinigten IKK und dem BKK-Landesverband Nordrhein-Westfalen sowie dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte eine entsprechende Vereinbarung geschlossen.

Zwischen den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder lägen zum Teil große zeitliche Abstände, sagt Burkhard Frase, Sprecher des Berufsverbands in Westfalen-Lippe. "Dies führt unter Umständen dazu, dass Entwicklungsstörungen nicht rechtzeitig erkannt und nur mit hohem Aufwand wieder behoben werden können."

Beim Kindergartencheck richtet der Pädiater das Augenmerk auf das Sozialverhalten, Allergien, Sprachentwicklungsstörungen, Kieferanomalien und Übergewicht. Im Mittelpunkt des Grundschulchecks stehen das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom und Störungen der motorischen Entwicklung.

"Vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion über vernachlässigte Kinder wollen wir mit dem entwickelten Versorgungskonzept eine sinnvolle Ergänzung der bereits bestehenden Untersuchungen für unsere Versicherten anbieten", sagt Jörg Hoffmann, Vorstandsvorsitzender des BKK-Landesverbands.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München

Chronisch kranke Kinder

Mangelernährung frühzeitig erkennen und konsequent angehen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Danone Deutschland GmbH, Frankfurt/Main
Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

© Olia / Generated with AI / stock.adobe.com

Neurologische Entwicklungsstörung

Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Acadia Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Update der S3-Leitlinie

Neue Empfehlung in der Sepsis-Therapie

Vergleich bei dreimonatiger Therapie-Zeit

Apixaban vs. Rivaroxaban: Welches DOAK hat das geringere Blutungsrisiko?

Lesetipps
Kann sich Herpes zoster nach der Varizellen-Impfung entwickeln?

© Porträt: BVKJ | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Kann sich Herpes zoster nach der Varizellen-Impfung entwickeln?