Direkt zum Inhaltsbereich

Thüringen

Ministerium beanstandet Bedarfsplanung

Die zuständige Aufsichtsbehörde in Thüringen moniert unter anderem die Änderung der Planungsbereiche für Kinder- und Jugendärzte.

Veröffentlicht:

Erfurt. Die Reform der Bedarfsplanung sorgt in Thüringen für Streit. Das Gesundheitsministerium als zuständige Aufsichtsbehörde hat die vom Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen beschlossene neue Bedarfsplanung beanstandet, wie der 2. Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen, Thomas Schröter, jetzt der Vertreterversammlung mitteilte. Damit ist weder die Gesamtzahl der zu erwartenden neuen Arztsitze klar noch die Zahl der Regionen und der Fachgebiete, die davon profitieren.

Das wegen des Thüringer Regierungschaos derzeit ministerlose Ministerium moniere unter anderem die Änderung der Planungsbereiche für Kinder- und Jugendärzte, so der KV-Vize. Auch die Neuberechnung der Einwohnerzahlen als Grundlage für die Ausweisung von Arztsitzen sei teilweise strittig. Aus Sicht von Schröter ist die Beanstandung der neuen Bedarfsplanung ein bundesweit einmaliger Vorgang. Vom Ministerium war auf Anfrage zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Ursprünglich sollten erste Arztsitze schon im ersten Quartal ausgeschrieben werden. Mit der Beanstandung durch das Ministerium sei dieser Zeitplan wohl nicht zu halten, so Schröter. Frühestens im April könne sich der Landesausschuss wieder mit der Bedarfsplanung beschäftigen. (zei)

Ihr Newsletter zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München

Chronisch kranke Kinder

Mangelernährung frühzeitig erkennen und konsequent angehen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Danone Deutschland GmbH, Frankfurt/Main
Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

© Olia / Generated with AI / stock.adobe.com

Neurologische Entwicklungsstörung

Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Acadia Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Anpassungsvorgänge brauchen Zeit

Höhenkrankheit bei Kindern und Jugendlichen: Das gilt es zu beachten

Erfolgreiche Überbrückung bis zur Transplantation

Schwer an ARDS Erkrankter überlebt Entfernung beider Lungenflügel

Lesetipps
Ein Mann liegt im Bett und schaut auf sein Handy.

© Andrii Lysenko / Stock.adobe.com

Insomnie

Wie sich schlechter Schlaf auf Schmerzen auswirkt

Die Ärzte Zeitung ist jetzt auch auf Instagram aktiv.

© prima91 / stock.adobe.com

Social Media

Folgen Sie der Ärzte Zeitung auf Instagram