Mitglieder ernannt

Schäuble beruft neuen Deutschen Ethikrat

Nach der Ernennung durch den Bundestagspräsidenten kann der Ethikrat in neuer Formation bald mit der Arbeit beginnen.

Veröffentlicht:

Berlin. Der neu besetzte Deutsche Ethikrat wird 24 Mitglieder haben und voraussichtlich am 28. Mai zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommen. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat am Mittwoch die 21 Mitglieder berufen.

Einige darunter treten ihre zweite Amtsperiode an, andere dagegen sind turnusgemäß zum 10. April ausgeschieden – unter ihnen auch der bisherige Ratsvorsitzende Peter Dabrock.

Vergangene Woche hatte der Bundestag elf Ratsmitglieder gewählt. Da die übrigen Fraktionen die Personalvorschläge der AfD-Fraktion abgelehnt hatten, werden vom Parlament statt 13 nur 11 Persönlichkeiten in den Rat entsandt: Von Seiten der Unionsfraktion vorgeschlagen worden sind Steffen Augsberg, Petra Bahr, Andreas Lob-Hüdepohl, Stephan Rixen und Kerstin Schlögl-Flierl.

Die SPD-Fraktion hatte Andreas Kruse, Julian Nida-Rümelin und Annette Riedel nominiert. Die übrigen von den Fraktionen gewählten Ratsmitglieder sind Hans-Ulrich Demuth (Vorschlag Die Linke), Helmut Frister (FDP) sowie Sigrid Graumann (BündnisGrüne).

Neuer Ratsvorsitzender wird gesucht

Die von der Bundesregierung vorzuschlagenden Kandidaten waren bereits Anfang April benannt worden. Es sind Franz-Josef Bormann, Alena M. Buyx, Wolfram Henn, Ursula Klingmüller, Stephan Kruip, Volker Lipp, Frauke Meta Rostalski, Susanne Schreiber, Josef Schuster und Muna Tatari.

Drei Mitglieder sind in den Jahren 2016 bis 2018 außerhalb des regulären Turnus‘ berufen worden und gehören dem Gremium weiterhin an: Carl Friedrich Gethmann, Elisabeth Gräb-Schmidt und Judith Simon.

Die nunmehr 24 Mitglieder werden bei ihrer ersten Plenarsitzung voraussichtlich auch einen neuen Vorsitzenden des Rats wählen. (fst)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Welchen Spielraum es gibt

Patienten rechtssicher ablehnen: So geht’s

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Risikoadaptiertes Vorgehen

Lungenkrebs-Screening: Nach Rauchstopp erst später ins CT?

Urogenitale Malignome

Akute Zystitis kann auf künftigen Krebs hinweisen

Lesetipps
Spritze zum Impfen mit Schriftzug

© Fiedels / stock.adobe.com

Hotline Impfen

Stellen Sie Ihre Fragen zum Impfen!

Ein Mann mit naßgeschwitztem Gesicht und Hemd tupft sich mit einem Tuch die Stirn ab.

© Creatas / Thinkstock

Stufenschema

Das große Schwitzen: Strukturiert gegen Hyperhidrose vorgehen