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Transplantationen

Nephrologen wollen keine Mindestmengen

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NEU-ISENBURG. Gegen eine Mindestmengenregelung in der Transplantationsmedizin spricht sich der neue Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), Professor Andreas Kribben, aus.

"Die Mindestmengenregelung in der Transplantationsmedizin, die das IQTiG umsetzen will, würde zur Schließung zahlreicher Transplantationszentren und damit zu einer schlechteren Nachsorge nierentransplantierter Patienten führen", fürchtet Kribben.

In einer Zeit in der Organe knapp seien, könne man es sich nicht leisten, diese aufgrund von Versorgungsdefiziten zu riskieren. Die DGfN werde sich deshalb klar gegen eine solche Regelung des Instituts für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG) aussprechen. Zudem werde sie die Beibehaltung der wohnortnahen Nachsorge von Transplantationspatienten auf höchstem Niveau fordern. (chb)

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