Fragestunde im Brandenburger Landtag

Nonnemacher: Auch nach Klinikreform braucht es Kapazitäten bei Großunglücken

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher mahnt, auch nach der Klinikreform müsse gewährleistet bleiben, dass im Katastrophenfall viele Verletzte zeitnah versorgt werden können.

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Potsdam. Auch nach der Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) muss es genug Krankenhauskapazitäten für die Behandlung einer kurzfristig hohen Zahl von Verletzten geben.

Das forderte Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch in der Fragestunde des Brandenburger Landtags. „Es müssen auch in Zukunft ausreichend Versorgungskapazitäten in der Fläche zur Verfügung stehen.“

Auf Nachfrage des CDU-Abgeordneten Professor Michael Schierack betonte Nonnemacher, dass sich das Land nach seinen Möglichkeiten an der Versorgung ukrainischer Kriegsverletzter beteilige. „Bislang hat sich das Gesundheitsministerium mit der spezialisierten Versorgung von Kriegsverletzten nicht besonders beschäftigt“, sagte Nonnemacher.

Sie wolle aber der nächsten Landesregierung mit auf den Weg geben, dass dies bei der Erstellung des nächsten Krankenhausplans berücksichtigt werden müsse. „Die Weltlage gibt das leider her.“ (lass)

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