Direkt zum Inhaltsbereich

Pädiater sehen ihre Stärke in der Prävention

MÜNCHEN (ras). Im Streit um exklusive kinderärztliche Leistungen setzen die Pädiater-Organisationen auf einen unter Vermittlung der Bundesärztekammer vermittelten Kompromiss mit den Hausärzten.

Veröffentlicht:
Kind bei der "U8": Sind Pflichtuntersuchungen ein probates Mittel für den Kindesschutz?

Kind bei der "U8": Sind Pflichtuntersuchungen ein probates Mittel für den Kindesschutz?

© Foto: ddp

Seit Monaten wird ein heftiger Streit zwischen den Verbänden der Pädiater und Hausärzte ausgetragen. Die Frage: Wer kann eine flächendeckende Versorgung und zugleich eine spezifisch pädiatrische Qualifikation sicherstellen?

Das war das zentrale Thema der Jahrestagung der Kinderärzte-Organisationen an diesem Wochenende in München. Dabei betonte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, Böhles, die Eigenständigkeit der Pädiatrie gegenüber der Allgemein- und der Inneren Medizin. Er warnte davor, die Kinderheilkunde durch einseitiges und kurzsichtiges wirtschaftliches Denken wieder in die "Organspezialitäten" der Inneren Medizin zurückzuzwingen.

Dies sei der falsche Weg, zumal sich die Pädiatrie im 20. Jahrhundert vollständig etabliert habe und die Kinderärzte nun vor neuen Herausforderungen stünden. So seien die Pädiater unter allen Arztgruppen Vorreiter in der Prävention. Die Krankheitsprävention müsse daher künftig erheblich gestärkt werden, um Kinder zum Beispiel von Überernährung oder auch Unter- beziehungsweise Fehlernährung und ihren Folgen zu bewahren.

Lesen Sie dazu auch: Pädiater pochen auf ihre besondere Kompetenz für kranke Kinder

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Ein Jubiläum - aber keine Feier

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München

Chronisch kranke Kinder

Mangelernährung frühzeitig erkennen und konsequent angehen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Danone Deutschland GmbH, Frankfurt/Main
Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

© Olia / Generated with AI / stock.adobe.com

Neurologische Entwicklungsstörung

Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Acadia Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Elternzeit, Krankheitsvertretung und Co.

Befristete Arbeitsverträge: Welche Fehler Sie vermeiden sollten

Ernährungsberatung

Schilddrüse: Vegane Ernährung verschärft Jodmangel

Übergriffiges Verhalten im Gesundheitswesen

Medizinstudentin zu sexueller Belästigung: „Ich möchte beim Ärztetag nicht mit ,Hase‘ angesprochen werden“

Lesetipps
Ein Stapel mit vielen Büchern

© Frank Rumpenhorst/dpa

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Blick über die Schulter eines Trompeters, der ein Konzert spielt.

© Kitreel / Stock.adobe.com

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte