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Fachkräftemangel

Pflegenotstand birgt Gefahren für Diabetes-Patienten

Der VDBD warnt: Ohne genügend Fachpersonal sieht es auf diabetologischen Stationen düster aus. Besonders die diabetologische Akut- und Präventionsbehandlung brauche qualifizierte und motivierte Fachkräfte.

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Berlin. Vor einem Pflegenotstand auf diabetologischen Krankenhausabteilungen hat der Verband der DiabetesBeratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) gewarnt.

„Der allgemeine Pflegenotstand ist in allen Krankenhäusern spürbar“, sagte Yvonne Häusler, neues Mitglied im Vorstand des Verbands. Besonders die diabetologische Akut- und Präventionsbehandlung brauche qualifizierte und motivierte Fachkräfte. Derzeit seien viele Pflegekräfte aber überlastet. Die widrigen Arbeitsbedingungen machten die Suche nach Nachwuchs noch schwerer, so Häusler.

Trotz steigender Erkrankungszahlen drohe die Diabetestherapie aus den Kliniken zu verschwinden. „Und das können wir uns mit Blick auf die Betroffenen eigentlich nicht leisten“, betonte Verbandsvorsitzende Dr. Nicola Haller. „Politisch muss viel mehr getan werden, um die Vergütung von Fachkräften zu steigern.“

Der Pflegemindestlohn sei ein erster Schritt, um mehr Personal in die Pflege zu holen, so Haller. Das reiche aber nicht, um Engpässe zu beseitigen. Auch Diabetesberaterinnen und -assistentinnen würden teils nur auf Basis ihres Grundberufs als Pflegekraft bezahlt, obwohl sie aufgrund einer Weiterbildung zur Diabetesberaterin höher qualifiziert seien. (hom)

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