Hausbesetzung an Uniklinik Jena

Polizei räumt Immobilie

Veröffentlicht:

JENA. Drei Hausbesetzer haben am Dienstag eine leerstehende Immobilie der Uniklinik Jena gekapert. Nachdem mehrere Gesprächsangebote der Uniklinik ignoriert wurden, räumte die Polizei das Haus am Mittwoch. Es sei mehrfach auf den unbewohnbaren Zustand des Hauses hingewiesen worden, erklärte eine Sprecherin der Klinik.

Infolge eines Wasserschadens bestehe eine möglicherweise gesundheitsgefährdende Schimmelpilzbildung. Die Hausbesetzer, zwei Männer im Alter von 25 und 26 Jahren und eine 24-jährige Frau, wollten mit der Aktion gegen "Widersprüche des Kapitalismus" und dessen "Grundpfeiler Eigentum" protestieren. Vor dem Haus bildete sich spontan eine Demo mit 70 Unterstützern.

In Jena herrscht seit mehreren Jahren akute Wohnungsnot, der Leerstand liegt bei etwa einem Prozent. Jena gehört zu den Städten mit den höchsten Mietpreisen in den neuen Bundesländern. Die Hausbesetzer wurden nach kurzer Haft am selben Tag wieder freigelassen.

Das Haus des Uniklinikums wird bereits seit mehreren Jahren nicht mehr als Büroraum genutzt, da es einen enormen Sanierungsbedarf hat. Laut Sprecherin könne es nur noch abgerissen werden. (rbü)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Einsatz im Kriegsgebiet

Essener HNO-Ärztin hilft Menschen im Iran via Telemedizin

Herzchirurg mit Installateurfirma

Das Doppelleben des Dr. Jean-Philippe Grimaud: Arzt und Klempner

Lesetipps
Endoskopische Auffälligkeiten bei der Colitis ulcerosa

© Gastrolab / Science Photo Library

Interview

Das ist neu in der S3-Leitlinie Colitis ulcerosa

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

© Gina Sanders / stock.adobe.com

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?