Niedersachsen

Projekt soll Flüchtlinge zur Pflege bringen

Veröffentlicht:

HANNOVER. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die Arbeiterwohlfahrt (AWO) der Region Hannover und die Koordinierungsstelle "Album" der Stadt Hannover wollen Flüchtlinge und Migranten für den Pflegeberuf gewinnen. "Wir wollen Flüchtlingen und Migranten eine echte Perspektive bieten", betont MHH-Projektleiterin Yasmen Alsheikh.

16 Teilnehmer aus Somalia, Ruanda, Ghana, Syrien oder der ehemaligen Elfenbeinküste begrüßte sie kürzlich in der Hochschule. "Die Hälfte der Menschen hat in ihrem Heimatland ein Pflegestudium absolviert und soll nun bei der Anerkennung ihrer Qualifikation unterstützt werden", erläutert Nuray Karaköse, Sozialpädagogin und Integrationscoach bei der AWO.

Anschließend könnten sie in der MHH als examinierte Pflegekraft arbeiten. Für die andere Hälfte gebe es das Angebot, die Teilzeitausbildung an der Pflegeschule der MHH zu absolvieren.

Alle Teilnehmer erhalten während des Projekts Deutschunterricht bis zum Sprachniveau B2 sowie Fachsprachunterricht. Zusätzlich durchlaufen sie Praktika auf ausgewählten Stationen, um einen Einblick in die Pflegepraxis in Deutschland zu erhalten. Das Projekt läuft bis Ende November dieses Jahres. (cben)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Anhörung der Verbände im BMG

Krankenhausreform: Kritik an Warkens „Verwässerungsgesetz“

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Evolution der Therapiesteuerung

Diabetesmanagement: Das Ende des HbA1c-Werts?

Lesetipps
Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte

© Daniel Karmann/dpa

Stichtage rücken näher

Warum es sich für Praxen lohnt, vor dem 1. Oktober in die ePA einzusteigen

Rezeptunterschrift? Immer eigenhändig. Immer!

© detailblick-foto / stock.adobe.com

Bundessozialgericht

Rezeptunterschrift gestempelt: Internist drohen 1,24 Millionen Euro Regress