SARS-CoV-2-Zahlen

RKI: Noch keine Entwarnung an der Coronafront

Das RKI meldet aktuell knapp 27.500 SARS-CoV-2-Infektionen in Deutschland. Die meisten Fälle gibt es weiter im Westen und Süden der Republik.

Veröffentlicht: 24.03.2020, 11:32 Uhr
RKI: Noch keine Entwarnung an der Coronafront

Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Zum Pressebriefing des RKI am Montag, Mittwoch und Freitag sind inzwischen nur noch wenige Fotografen zugelassen. Fragen zur Corona-Krise müssen vorab per Mail gestellt werden.

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Berlin. Die Zahl der SARS-CoV-2-Infektionen in Deutschland steigt weiter. Das vom Robert Koch-Institut (RKI) täglich aktualisierte Dashboard zum SARS-CoV-2-Geschehen weist aktuell knapp 27.500 Fälle auf (Stand Dienstag, 24. März, 00.00 Uhr).

Am Montag hatte RKI-Präsident Professor Lothar Wieler von knapp 22 . 700 Fällen berichtet, zugleich jedoch darauf hingewiesen, dass die Zahl tatsächlich höher ausfalle, da am Wochenende nicht sämtliche Gesundheitsämter in den Ländern neueste Infektionen an das RKI übermittelt hätten.

Nur laborbestätigte SARS-CoV-2-Infektionen erfasst

In seinem Dashboard zum Corona-Infektionsgeschehen erfasst das RKI die von den Gesundheitsämtern übermittelten Daten zu bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen. Die Daten werden am RKI einmal täglich jeweils um 00:00 Uhr aktualisiert.

Veröffentlicht werden nur die Fälle, bei denen eine labordiagnostische Bestätigung vorliegt. Das RKI kommentiert die Zahlen und Entwicklungen in einem regelmäßigen Presse-Briefing – zurzeit montags, mittwochs und freitags.

Insgesamt scheint das Tempo der Ausbreitung der Virus-Erkrankung etwas langsamer zu werden. Das legen auch Berechnungen der John-Hopkins-Universität nahe. Danach gab es mit Stand Dienstag, 24. März, 10:00 Uhr, bundesweit 29.500 Infektionsfälle.

NRW, Bayern, Baden-Württemberg am stärksten betroffen

Die meisten SARS-CoV-2-Fälle meldet weiterhin Nordrhein-Westfalen mit nunmehr knapp 6320 Infektionen, gefolgt von Bayern (5754), Baden-Württemberg (5348) sowie Niedersachsen (1764) und Hessen (1620). Am unteren Ende der Skala finden sich unter anderem Brandenburg (343), das Saarland (337) sowie Thüringen (327).

Die wenigsten Infektionen melden Mecklenburg-Vorpommern (199) und Bremen (183). Laut RKI-Dashboard sind deutschlandweit bislang 114 Menschen an einer SARS-CoV-Infektion verstorben. (hom)

Mehr zum Thema

Heilmittelerbringer

810 Millionen Euro als Ausgleichszahlung

Kommentar zur Kritik der KV Saarland

Endlich Klartext!

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Neuer Subtyp der Herzschwäche?

HFrecEF

Neuer Subtyp der Herzschwäche?

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden