Nach Länderbeschluss zu COVID

RKI ändert Empfehlungen zur Corona-Isolation

Das Robert Koch-Institut hat die Empfehlungen zur Isolations- und Quarantänedauer bei SARS-CoV-2 aktualisiert. Jetzt sind die Länder bei der Umsetzung am Zug.

Veröffentlicht:

Berlin. Corona-Infizierte sollen sich nach den am Montag veröffentlichten neuen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) fünf Tage isolieren. Danach sollen sie wiederholt Selbsttestungen vornehmen und die Selbst-Isolation erst dann beenden, wenn ein Test negativ ausfällt.

Für infizierte Beschäftigte im Gesundheitswesen und in Alten- und Pflegeeinrichtungen gilt ebenfalls eine Isolationsdauer von fünf Tagen. Sie dürfen ihre Tätigkeit aber erst wieder aufnehmen, wenn ein frühestens am Tag 5 vorgenommener Antigen- oder PCR-Test negativ ausfällt und sie zuvor 48 Stunden symptomfrei waren.

Lesen sie auch

Für Kontaktpersonen werden Kontaktreduzierungen nur noch „dringend empfohlen“, aber nicht zwingend vorgeschrieben. Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen sollen sich als Kontaktperson fünf Tage lang vor Dienstantritt testen,

In der vergangenen Woche hatte sich die Gesundheitsministerkonferenz auf eine entsprechende Verkürzung der Isolationsdauer geeinigt. Nach der Veröffentlichung der RKI-Empfehlungen hat unter anderem Baden-Württemberg jetzt seine Regeln geändert. Andere Bundesländer haben den Leitlinien teilweise schon vorgegriffen. In Rheinland-Pfalz etwa gilt die Fünf-Tage-Isolation seit Sonntag. Bayern änderte die Regeln bereits Mitte April.

Eine Studie zeigte kürzlich, dass sich symptomatische Patienten mit negativem SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest nach ein bis zwei Tagen noch einmal selbst testen sollten. Nach den Ergebnissen haben die Tests erst einige Tage nach dem Symptombeginn die höchste Sensitivität. (juk/dpa)

Mehr zum Thema
Schlagworte
Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Dr. Claudia Vollbracht

© [M] Privat; Christoph Burgstedt / Getty Images / iStock

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Appell zur adjuvanten Vitamin-C-Therapie bei Krebs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pascoe Naturmedizin
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Plenardiskussion beim Hauptstadtkongress 2022: „Frauen machen Gesundheit, Männer führen: Wo bleibt Female Empowerment?“ Es diskutierten (von links:) Dr. Christiane Stehle, Tanja Heiß, Emily Troche, Moderatorin Katharina Lutermann, Dr. Susan Niemeyer, Frederike Gramm, Oberin Doreen Fuhr.)

© Rolf Schulten

Wenige weibliche Führungskräfte

Wie kommt das Gesundheitswesen zu mehr Chefinnen?