Kommentar zum DAK-Gesundheitsreport

Rätsel Rückenleiden

Helmut LaschetVon Helmut Laschet Veröffentlicht:

Seit Jahren stehen Rückenschmerzen ganz vorn in der Rangliste der Ursachen für Arbeitsausfälle. Und sie nehmen zu – trotz einer Fülle von Präventionsbemühungen der Kassen. Selbst Experten stehen hier vor einem Rätsel, wie der am Donnerstag veröffentlichte Gesundheitsreport offenbart.

Die Folge: teure Fehlallokationen wie Hospitalisierungebn mit einem hohen Anteil "Notfall"-bedingter Selbsteinweisungen. Mögliche Ursache: fehlende ambulante Angebote für eine multimodale Schmerztherapie, um eine beginnende Chronifizierung zu beherrschen.

Das eigentliche Problem entsteht aber viel früher und liegt außerhalb des professionellen Gesundheitssystems: mangelnde Gesundheitskompetenz.

Viele Menschen reagieren auf Rückenschmerz überwiegend passiv und haben es nicht gelernt, einem häufigen Leiden aktiv vorzubeugen, wie der Hamburger Sportmediziner Professor Ingo Froboese meint. Er sagt, es gebe weniger ein Belastungs- als ein Regenerationsproblem.

Benötigt werde ein aktives Pausen-Management, ein Wechsel zwischen Ruhe, Muße, aber auch Aktivierung und Stimulation. Die Tatsache, dass jeder zweite Jugendliche gelegentlich unter Rückenschmerzen leidet, zeigt, dass die Schule, im Biologie- wie im Sportunterricht, kläglich versagt.

Lesen Sie dazu auch: Rätselhafter Rücken

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Tab. 1: Verbesserung wichtiger Endpunkte nach 24-wöchiger randomisierter Behandlung mit Vimseltinib vs. Placebo (MOTION-Studie)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Tenosynoviale Riesenzelltumoren

Erste zugelassene systemische Therapie zeigt überzeugende Langzeiteffekte

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deciphera Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Beratung in der Arztpraxis

Sicher mit Kindern verreisen: So geht‘s

Lesetipps
Ei Spiegelei in einer Pfanne

© Kevsan / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?