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Rösler prüft auch Arzneirabatt für die PKV

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BERLIN (dpa/HL). Das Bundesgesundheitsministerium prüft, ob die Zwangsrabatte auf Arzneimittel auch auf die privaten Krankenversicherung ausgeweitet werden können. Dies sagte Ressortchef Philipp Rösler (FDP) am Mittwoch in Berlin. Zuvor hatte das Kabinett die von ihm vorgelegten Eckpunkte für eine zwangsweise Deckelung bei Arzneimittelpreisen für die gesetzlichen Kassen verabschiedet.

Anders als in der GKV werden Arzneimittelausgaben in der PKV allenfalls über Selbstbehalte gesteuert. Sie werden weder durch gesetzliche Rabatte der Hersteller und Apotheken begrenzt, noch durch eine Steuerung des ärztlichen Verordnungsverhaltens. Daher steigen die Ausgaben der Arzneimittelversorgung in der privaten Krankenversicherung seit Jahren nahezu doppelt so stark wie bei den gesetzlichen Krankenkassen.

Deshalb forderte der PKV-Verband, dass seine Unternehmen ebenfalls von den gesetzlichen Rabatten profitieren müssten. Diesen Wunsch der privaten Kassen könne er grundsätzlich nachvollziehen, sagte Rösler gestern.

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