Kommentar zur Digitalisierung

Schlankere Versorgung

Anno FrickeVon Anno Fricke Veröffentlicht:

Schreiben Sie dem Autor: anno.fricke@springer.com

Digitalisierung bedeutet mehr Patientensicherheit. Davon zeigt sich das Aktionsbündnis Patientensicherheit überzeugt, dem auch die Kassenärztlichen Vereinigungen angehören.

Bislang trifft die Aussage vor allem für Modellprojekte im stationären Sektor zu. Kliniken können zum Beispiel für ihren Bereich elektronische Patientenakten erproben. Allen Behandlern stehen damit alle Patienteninformationen zur Verfügung. Kommunikationsbrüche, die Patienten gefährden könnten, werden so vermieden. In wenigen Jahren sollten Daten zur Verfügung stehen, ob und, wenn ja, in welchem Ausmaß die Digitalisierung Behandlungsfehler vermeiden hilft.

Die Digitalisierung wird nicht an den niedergelassenen Ärzten vorbeigehen und alle Praxen erfassen. Das ergibt sich schon aus den Vorgaben, sich an die Telematikinfrastruktur anzuschließen. Auch wenn die disruptiven Veränderungen vorübergehend an den Nerven der Vertragsärzte zerren mögen, dürften die Vorteile überwiegen.

Die elektronische Patientenakte mit elektronischem Medikationsplan wird ab 2021 die Interaktion zwischen den Ärzten aller Sektoren und Angehörigen nichtärztlicher Berufe verbessern. Das verschlankt die Versorgung. Und das ist ja schon ein Wert an sich.

Lesen Sie dazu auch: Digitalisierung: Mehr Patientensicherheit durch E-Akte und Roboter?

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Abgabehonorar

Apothekerpräsident Preis kündigt „Frühling der Proteste“ an

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

© Paolese / stock.adobe.com (Model mit Symbolcharakter)

Neuer Therapieansatz bei erektiler Dysfunktion

Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Kranus Health GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Wundheilung

Ulcus cruris venosum: Was für die Kompressionstherapie wichtig ist

Lesetipps
3D-Illustration einer Lunge mit Tumor.

© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Deutschland

Sterblichkeit wegen Krebs in nahezu allen Altersgruppen rückläufig

Ein kleiner Piks muss sein - doch die Schmerzbelastung lässt sich reduzieren! Wichtig ist es die Familie mit einzubeziehen.

© APHP-COCHIN-VOISIN / PHANIE / Science Photo Library

Stressfreie Blutabnahme

So lassen sich Schmerzen durch Nadelstiche bei kleinen Kindern mindern

Ein Arzt klebt einem älteren Herrn ein Pflaster auf den Arm, wo der Mann geimpft wurde.

© anon / stock.adobe.com

Datenanalyse

Demenzschutz durch Zosterimpfung: Studie liefert erneut Hinweise