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GKV-Sonderprogramm

So viele Hygienefachkräfte haben Krankenhäuser neu eingestellt

Mithilfe eines Sonderprogramms der Krankenkassen haben Deutschlands Kliniken fast 2000 zusätzliche Hygienefachleute eingestellt. Das geht aus dem aktuellen Hygienebericht des GKV-Spitzenverbandes hervor.

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Händewaschen im Krankenhaus: Hygienemaßnahmen werden seit Corona als noch wichtiger erachtet.

© CMP / stock.adobe.com

Berlin. Deutschlands Krankenhäuser haben beim Hygieneschutz personell aufgerüstet – schon vor Corona. Maßgeblich dazu beigetragen hat das von den gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2013 aufgelegte Hygienesonderprogramm. Das geht aus dem aktuellen Hygienebericht des GKV-Spitzenverbandes hervor.

Besserer Schutz vor Infektionen

Der Bericht zeigt detailliert auf, wie die Kliniken die von den Kassen bereitgestellten Mittel in den Jahren 2013 bis 2019 eingesetzt wurden. Ziel des Hygienesonderprogramms ist es, die Krankenhäuser bei der personellen Ausstattung mit Hygieneexperten zu unterstützen und so Patienten wirksamer vor nosokomialen Infektionen zu schützen. Das Programm wurde zuletzt mehrfach verlängert.

Laut aktuellem Hygienebericht des GKV-Spitzenverbands wurden den Krankenhäusern in den Jahren 2013 bis 2019 insgesamt knapp 540 Millionen Euro für neues Hygienepersonal zusätzlich bereitgestellt. Von den 1450 anspruchsberechtigten Krankenhäusern konnten 1361 Kliniken seit Programmstart von den Mitteln profitieren.

Gut 391 Millionen fürs Personal

Der Schwerpunkt der Förderung liegt mit gut 391 Millionen Euro weiterhin auf der Neueinstellung von Hygienepersonal, der internen Besetzung neu geschaffener Stellen sowie der Aufstockung vorhandener Teilzeitstellen. Laut Bericht konnten die Krankenhäuser dank des Sonderprogramms knapp 2000 zusätzliche Vollzeitstellen für Hygienefachkräfte schaffen.

Für Fort- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegekräften zum Thema Hygiene wurden knapp 57 Millionen Euro und für externe Beratungsleistungen fast 31 Millionen Euro „vereinbart“.

Darüber hinaus seien Beträge in Höhe von mehr als 61 Millionen Euro „infolge undifferenzierter Vereinbarungen und pauschaler Zuschläge“ an die Krankenhäuser geflossen, teilte der GKV-Spitzenverband mit. (hom)

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