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Bundesgesundheitsministerium

Spahn ernennt zwei neue Abteilungsleiter

Der Leiter der Arzneiabteilung im GBA, Thomas Müller, wechselt ins Spahn-Ministerium.

Veröffentlicht:

BERLIN. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) besetzt zwei Abteilungsleiterposten in seinem Haus neu. Leiter der Abteilung 1 (Arzneimittel/Medizinprodukte) wird Thomas Müller, der über zehn Jahre der Arzneimittelabteilung des Gemeinsamen Bundesausschusses vorgestanden hat.

Der Arzt und Apotheker Müller folgt Guido Beermann nach, der erst 2015 ins BMG gewechselt war. Mit Müller hat ein intimer Kenner der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln eine wichtige Schaltstelle im Ministerium inne.

Er wird zum 1. April ins BMG wechseln, sagte GBA-Sprecherin Kristine Reis der "Ärzte Zeitung". Über seine Nachfolge sei noch nicht entschieden.

Ludewig wird Abteilung für Digitalisierung leiten

Gottfried Ludewig soll Leiter einer aufgewerteten Abteilung für Digitalisierung werden. Er freue sich, "Teil des Teams" zu werden, twitterte der 35-Jährige, nachdem BMG-Staatssekretär Lutz Stroppe die Personalie bestätigt hat.

Der Volkswirtschaftler ist seit 2011 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und seitdem dort gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Bisher ist das Thema Telematik bei der Abteilung G (Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik) angesiedelt gewesen.

Die Stelle war seit vergangenen Dezember vakant, weil der bisherige Abteilungsleiter Oliver Schenk als Leiter der Staatskanzlei nach Sachsen gewechselt war.

Neu besetzen muss Spahn auch den Spitzenposten der Abteilung 4 (Prävention und Pflegeversicherung). Regina Kraushaar, die 2014 aus dem Familienministerium ins BMG gewechselt war, zog es vergangenen Dezember ebenfalls nach Dresden. Sie ist dort Staatssekretärin im Gesundheitsministerium.

Mittelfristig muss sich Spahn auch um einen neuen Spitzenbeamten für die wichtige Abteilung 2 (Gesundheitsversorgung und Krankenversicherung) kümmern.

Der Jurist Dr. Ulrich Orlowski leitet sie seit 2009. Er ist jedoch Jahrgang 1953. Dem Vernehmen nach bleibt er vorerst auf seinem Posten. (fst)

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