Endoprothesen

Verbände fordern von Politik Nachsteuerung bei Knieprothesen

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BERLIN. Die Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Zunahme von Knieprothesen-Operationen hat Fachgesellschaften und Verbände auf den Plan gerufen. In einer Stellungnahme sprechen DGOU, AE, DKG und BVOU von einem "Weckruf für die Politik". Die Steuerungsmöglichkeiten der Politik – etwa über Qualitätsverträge oder Zentrumszuschläge  – würden aktuell nicht ausreichend genutzt.

Als wesentlicher Grund für die Mengensteigerungen wird die unzureichende Vergütung der konservativen Behandlung gesehen. Angesichts dessen sei in der Regelversorgung die "frühere Entscheidung zum Kunstgelenksersatz keine Überraschung", heißt es. Eine intensivierte konservative Therapie funktioniere bisher nur im Rahmen von Selektivverträgen – als Beispiel wird der Orthopädie-Facharztvertrag der AOK Baden-Württemberg genannt.

Verwiesen wird in der Stellungnahme darauf, dass die Steigerungsrate bei den Endoprothesen mit acht Prozent "im internationalen Durchschnitt" liege. Angesichts des hohen Altersdurchschnitts der Bevölkerung wären eigentlich höhere Werte in Deutschland zu erwarten gewesen. (fst)

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