Direkt zum Inhaltsbereich

Baden-Württemberg

Verband und TK laden zur "Hausarzt-Tour"

Veröffentlicht:

STUTTGART. Der Hausärzteverband Baden-Württemberg will zusammen mit der Techniker Kasse im Sommer eine "Hausarzt-Tour" für Medizinstudenten organisieren. Geplant sei eine Mischung aus "fachlichen Informationen und touristischen Highlights", heißt es.

Dabei stünden Gespräche mit erfahrenen Hausärzten auf dem Programm und Hinweise rund um das Thema Praxisgründung und -führung, erläuterte Hausärzteverbands-Chef Dr. Berthold Dietsche.

Auf der ersten Etappe vom 28. bis 30. Juli geht es von Stuttgart nach Konstanz. Mit neuen Teilnehmern führt die zweite Etappe auf umgekehrtem Weg wieder in die Landeshauptstadt, wo die Tour am 1. August endet. TK-Landeschef Andreas Vogt verweist auf die guten beruflichen Perspektiven für Hausärzte, da von insgesamt 101 Versorgungsregionen im Südwesten die Hälfte geöffnet sei.

KV-Vorstandsvize Dr. Johannes Fechner hat bei der jüngsten Vertreterversammlung darauf hingewiesen, dass im laufenden Jahr vermutlich 355 Hausärzte ihre Praxis abgeben werden. Die KV geht davon aus, dass sich landesweit nur 220 junge übernehmende Hausärzte finden. Bis zum Jahr 2017 könnte sich diese Lücke auf 538 fehlende Hausarztstellen addieren, erläuterte Fechner.

Ein Lichtblick dabei: Die Zahl der Absolventen in der allgemeinmedizinischen Weiterbildung im Südwesten ist zuletzt von 130 (2012) leicht auf 157 (2013) gestiegen. (fst)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Ausschuss-Anhörung

Durcheinander 2.0 beim Projekt Notfallversorgung: Wer hat den Hut auf?

Vor KBV-Vertreterversammlung und Hausärztetag

„Respektlos, unanständig, skurrile Sicht“: Ärzte-Vertreter kritisieren Kanzler Merz

Auswirkungen auf ambulante Versorgung

MEDI-Umfrage: Vertragsärzte warnen vor Folgen der Rotstift-Politik

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Risikofaktoren im Blick

So spüren Sie eine Post-Stroke-Depression auf

Lesetipps
Eine Impf-Spritze liegt auf einem Impfpass.

© Andreas Gruhl / stock.adobe.com

Orientierung für die Impfpraxis

Impfen bei Immundefizienz: Worauf es ankommt