Direkt zum Inhaltsbereich

Pflege

Vorsorgefonds bunkert bis zu 42 Milliarden Euro

Veröffentlicht:

BERLIN. Nach Ansicht der Bundesregierung kann durch den geplanten Pflegevorsorgefonds der Beitragssatz "über bis zu 20 Jahre stabilisiert" werden.

Genaue Schätzungen, in welchem Ausmaß dies gelingt, seien über einen Zeitraum von 35 bis 45 Jahre aber nicht möglich, heißt es in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen im Bundestag.

Der Fonds werde, abhängig von der Zinsentwicklung, ein Volumen von 37 bis 42 Milliarden Euro haben. Dieses Sondervermögen sei mit "hoher Sicherheit" vor zweckfremder Verwendung geschützt. Die Mittel dürfen laut Gesetzentwurf nur für die Stabilisierung der Beitragsentwicklung verwendet werden.

Gefragt, warum der Vorsorgefonds auf etwa 40 Jahre befristet eingerichtet werden soll, weist die Bundesregierung darauf hin, dass die Zahl der Pflegebedürftigen nach dem Jahr 2055 voraussichtlich sinken wird.

Geplant ist der Fonds insbesondere dafür, die finanzielle Belastung abzufedern, wenn die geburtenstarken Babyboomer in ein pflegeintensives Alter kommen.Der Gesetzentwurf für die "kleine" Pflegereform sieht unter anderem vor, dass die Beitragssätze ab 2015 um 0,3 Prozentpunkte angehoben werden.

Davon sollen 0,1 Punkte in den Vorsorgefonds fließen. Das werden voraussichtlich 1,2 Milliarden Euro pro Jahr sein. (fst)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Erfolgreiche Überbrückung bis zur Transplantation

Schwer an ARDS Erkrankter überlebt Entfernung beider Lungenflügel

Anpassungsvorgänge brauchen Zeit

Höhenkrankheit bei Kindern und Jugendlichen: Das gilt es zu beachten

Lesetipps
Ein Mann liegt im Bett und schaut auf sein Handy.

© Andrii Lysenko / Stock.adobe.com

Insomnie

Wie sich schlechter Schlaf auf Schmerzen auswirkt

Die Ärzte Zeitung ist jetzt auch auf Instagram aktiv.

© prima91 / stock.adobe.com

Social Media

Folgen Sie der Ärzte Zeitung auf Instagram