Auszeichnung

WHO hält Brandenburg für sicher

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POTSDAM. Brandenburg ist sicher. Das bestätigt jetzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie hat das Bundesland im Rahmen ihres weltweiten Programms Safe Communities zum zweiten Mal nach 2009 als "Sichere Region" ausgezeichnet.

Voraussetzung für die Auszeichnung ist ein besonderer Einsatz für die Prävention von Verletzungen durch Unfälle und Gewalt. In Deutschland ist neben dem Land Brandenburg noch die Stadt Delmenhorst als "Sichere Gemeinde" ausgezeichnet. Das WHO-Zertifikat muss nach fünf Jahren erneuert werden.

Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) betrachtet die erneute Auszeichnung durch die WHO als einen großen Erfolg. "Sie zeigt, dass die Unfall- und Gewaltprävention einen sehr hohen Stellenwert in Brandenburg hat", so Golze.

Nach ihren Angaben passieren die meisten Unfälle zuhause und in der Freizeit. Berufsunfälle liegen in der Brandenburger Unfallstatistik an zweiter, Verkehrsunfälle an dritter Stelle.

Brandenburg ist seit fünf Jahren Mitglied im weltweiten WHO-Netzwerk "Safe Communities". Hier arbeiten weltweit rund 350 Kommunen und Regionen darauf hin, dass ihre Einwohner mit zielgerichteter Prävention wirksam vor Unfällen, Gewalt und Selbstverletzungen geschützt sind.

Besonderes Augenmerk gilt in Brandenburg Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen mit erhöhten Verletzungsrisiken. Das zeigt sich auch an den einzelnen Initiativen.

Dazu zählen die lokalen Bündnisse für Familie, das Netzwerk Gesunde Kinder, das Forum Verkehrssicherheit, aber auch der Landespräventionsrat Brandenburg und das Bündnis Tolerantes Brandenburg.

Der Steuerungsgruppe "Sicheres Brandenburg" gehören neben den zuständigen Ministerien auch der Städte- und Gemeindebund und die Unfallkasse Brandenburg an. (ami)

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