Rauchen

WHO stellt sich gegen E-Zigaretten

E-Zigaretten und Tabakerhitzer müssten verboten oder streng reguliert werden, fordert die Weltgesundheitsorganisation.

Veröffentlicht: 05.10.2018, 13:59 Uhr

GENF. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) macht gegen E-Zigaretten und Tabakerhitzern mobil. Sie müssten verboten oder streng reguliert werden, verlangt die Vorsitzende des Sekretariats der Anti-Tabak-Konvention der WHO, Vera Luiza da Costa e Silva in Genf.

Dort beraten Vertreter der 181 Mitgliedsstaaten zur Zeit unter anderem über den Umgang mit diesen neuen Produkten.

Da Costa e Silva forderte gegenüber der dpa, dass Regierungen unter anderem auch diese Geräte aus Rauchverbotszonen verbannen und junge Menschen vor Werbung schützen müssten.

Dass E-Zigaretten nur als Hilfe zum Entwöhnen von Rauchern gedacht seien, nimmt die WHO der Tabakindustrie nicht ab. "Warum werden sie dann mit attraktiven Geschmacksrichtungen wie Mango oder Tuttifrutti hergestellt? So etwas richtet sich immer an Kinder und junge Leute", sagte da Costa e Silva.

Es sei zwar möglich, dass einige starke Raucher mit diesen Geräten von ihrer Sucht loskämen. Der Nutzen stehe aber in keinem Verhältnis zu den Gefahren, dass junge Menschen damit ans Rauchen erst herangeführt würden, warnte der WHO-Vertreter. (dpa/ths)

Mehr zum Thema

Neues Coronavirus

Zweiter Todesfall durch Lungenkrankheit in China

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Mehr Spermien dank Fischöl?

Urologie

Mehr Spermien dank Fischöl?

Sturmlauf gegen Notfall-Reformpläne

Deutsche Krankenhausgesellschaft

Sturmlauf gegen Notfall-Reformpläne

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden