Warme Mahlzeit? Nicht bei jedem Kind

HERTEN (ras). Fast jedes fünfte Grundschulkind geht morgens ohne Frühstück aus dem Haus. Das ist ein Ergebnis der Elefanten-Kindergesundheitsstudie anlässlich einer Befragung von 5000 Kindern zwischen sieben und neun Jahren.

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Initiiert und umgesetzt hat die Befragung das Hertener PROSOZ-Institut für Sozialforschung (PROKIDS) in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB).

Die Ergebnisse der Studie beruhen auf einem Set von 20 Fragen zur Ernährung: Danach erhalten acht Prozent der Sieben- bis Neun-Jährigen "nie" und zehn Prozent "selten" ein Frühstück vor der Schule, weitere zwölf Prozent nur "manchmal".

Zehn Prozent der Kinder gaben an, nicht jeden Tag eine warme Mahlzeit zu erhalten. Sieben Prozent haben nach eigenen Angaben "nie", "selten" oder nur "manchmal" genügend zu essen im Haus.

Für den Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) ist diese Situation nicht hinnehmbar. Bedauerlich sei vor allem, dass Kindergesundheit als ein Generalschlüssel für Lernerfolg und Wohlbefinden im Alltag der Kinder zu wenig Beachtung erfährt.

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