Direkt zum Inhaltsbereich

Wenig Verständnis für Ärztestreik in Großbritannien

LONDON (ast). Britische Haus- und Klinikärzte riskieren mit ihrem für den 21. Juni angekündigten landesweiten Streik, sich die Sympathien der Öffentlichkeit zu verscherzen. Eine Blitzumfrage der "Ärzte Zeitung" bei britischen Patienten ergab, dass der Ärztestreik derzeit offenbar auf wenig Verständnis in der Öffentlichkeit stößt.

Veröffentlicht:

Von der "Ärzte Zeitung" befragte Patienten äußerten Unverständnis angesichts der Tatsache, dass Ärzte des staatlichen Gesundheitsdienstes (National Health Service, NHS) in der Regel finanziell besser gestellt seien als viele vergleichbare Berufsgruppen.

Außerdem fürchten Patienten, dass der 24-stündige Streik die Patientenversorgung gefährden könnte. Dieser Vorwurf wird von ärztlichen Berufsverbänden bestritten.

Der Ärztebund (British Medical Association, BMA) wies am Wochenende in London darauf hin, dass viele NHS-Ärzte zukünftig "bis zum 68. Lebensjahr praktizieren" müssten, um in den Genuss "akzeptabler Rentenansprüche" zu gelangen.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Schmerzhaft, aber fair

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Ein Medikament unter vielen, das wenigen hilft? 2400 Wirkstoff-Kandidaten in der EU haben den Orphan-Drug-Status.

© artisteer / Getty Images / iStock

Wirkstoff-Kandidaten mit Orphan-Drug-Status

Orphan Drugs – Risiken für ein Modell

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Ein junges Mädchen wird geimpft – gegen HPV? (Symbolbild mit Fotomodellen)

© milanmarkovic78 / stock.adobe.com

Vision Zero Onkologie

Die Elimination des Zervixkarzinoms

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vision Zero e.V.
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Änderungsantrag beschlossen

Bundestag verschärft Terminmeldepflicht für Praxen

Lesetipps
Lipoprotein(a)-Partikel

© Juan Gärtner / stock.adobe.com

Cholesterin

Intensive LDL-Senkung bei hohem Lp(a): Warum das schwierig werden kann