Direkt zum Inhaltsbereich

Zahnarztteam kommt in Würzburg ins Pflegeheim

MÜNCHEN (sto). Eine bessere zahnmedizinische Betreuung pflegebedürftiger Menschen in Würzburger Pflegeheimen strebt die AOK Bayern mit einem Modellvorhaben an. Je nach Erkrankungsrisiko besucht ein Prophylaxeteam die Patienten regelmäßig im Pflegeheim.

Veröffentlicht:

Kleinere zahnerhaltende Maßnahmen werden direkt in der Pflegeeinrichtung durch sogenannte Patenzahnärzte vorgenommen. Es handelt sich dabei um niedergelassene Zahnärzte, die mit einer mobilen Behandlungseinheit die Bewohner in Pflegeheimen betreuen.

Ist eine aufwendige Behandlung erforderlich, erfolgt diese in einem Kompetenzzentrum, wo verschiedene Disziplinen wie etwa Innere Medizin, Kardiologie, Anästhesie, Radiologie sowie zahnmedizinische Spezialfächer zur Verfügung stehen. Die AOK übernimmt die Startkosten für das Projekt und die mobile Behandlungseinheit.

Jeder Termin im Pflegeheim zur Durchführung der Zahnprophylaxe wird mit rund 64 Euro vergütet. Ist eine Behandlung im Kompetenzzentrum erforderlich, zahlt die AOK für die internistische Betreuung 87 und für die anästhesiologische Betreuung 330 Euro je Fall. Insgesamt rechnet die AOK Bayern mit jährlichen Ausgaben von rund 150 000 Euro für die Ausweitung auf die Stadt Würzburg.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

© LASZLO / stock.adobe.com

Neu diagnostiziertes Multiples Myelom

Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Abb. 1: Folgen einer Fehldiagnose bei Menschen mit einer Seltenen Erkrankung (SE), die angaben, dass ihre SE oder die SE einer von ihnen betreuten Person mindestens einmal falsch diagnostiziert wurde (n=4.756)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankungen

Weshalb das rechtzeitige Erkennen und Behandeln wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Digitale Praxis

KI-Helfer für die Praxis entwickelt Hausarzt Rasche selbst

Lesetipps