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Zahnarztteam kommt in Würzburg ins Pflegeheim

MÜNCHEN (sto). Eine bessere zahnmedizinische Betreuung pflegebedürftiger Menschen in Würzburger Pflegeheimen strebt die AOK Bayern mit einem Modellvorhaben an. Je nach Erkrankungsrisiko besucht ein Prophylaxeteam die Patienten regelmäßig im Pflegeheim.

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Kleinere zahnerhaltende Maßnahmen werden direkt in der Pflegeeinrichtung durch sogenannte Patenzahnärzte vorgenommen. Es handelt sich dabei um niedergelassene Zahnärzte, die mit einer mobilen Behandlungseinheit die Bewohner in Pflegeheimen betreuen.

Ist eine aufwendige Behandlung erforderlich, erfolgt diese in einem Kompetenzzentrum, wo verschiedene Disziplinen wie etwa Innere Medizin, Kardiologie, Anästhesie, Radiologie sowie zahnmedizinische Spezialfächer zur Verfügung stehen. Die AOK übernimmt die Startkosten für das Projekt und die mobile Behandlungseinheit.

Jeder Termin im Pflegeheim zur Durchführung der Zahnprophylaxe wird mit rund 64 Euro vergütet. Ist eine Behandlung im Kompetenzzentrum erforderlich, zahlt die AOK für die internistische Betreuung 87 und für die anästhesiologische Betreuung 330 Euro je Fall. Insgesamt rechnet die AOK Bayern mit jährlichen Ausgaben von rund 150 000 Euro für die Ausweitung auf die Stadt Würzburg.

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