Kommentar – Brexit-Votum

Zeichen stehen auf Eskalation

Von Wolfgang van den Bergh Veröffentlicht: 16.01.2019, 11:20 Uhr

Auf der Insel geht es drunter und drüber. Das ist die bittere Erkenntnis am Tag eins nach der historischen Schlappe für Premierministerin Theresa May im britischen Parlament. Klar ist, dass nichts klar ist. Selbst wenn May das Misstrauensvotum überstehen sollte, bleibt die Situation verfahren.

Die Termine sind fix, und es zeichnet sich auch nicht ab, dass die EU zu Nachverhandlungen bereit wäre. Auf die Konsequenzen eines ungeordneten Ausstiegs, insbesondere auch für die Gesundheitsversorgung, ist häufig genug hingewiesen worden. Dennoch stehen die Zeichen auf Eskalation.

Ich möchte nicht in der Haut derer stecken, die mit einem deutschen Pass nach Großbritannien gegangen sind, um dort in Einrichtungen des Gesundheitswesens zu arbeiten. Haben sie noch eine Perspektive auf der Insel, sollten sie noch schnell einen britischen Pass beantragen oder schleunigst die Koffer packen? Das alles scheint Politiker wenig zu interessieren – aus machtpolitischem Kalkül.

Lesen Sie dazu auch: Großbritannien: Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

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