Krankenhausfinanzierung

20 Millionen extra für Krankenhäuser in Sachsen

Sachsen erhöht die Pauschalförderung für Krankenhäuser um 20 Millionen Euro. Dies soll die Kliniken bei notwendigen Wiederbeschaffungen von Medizintechnik und anderen Sachmitteln sowie bei wichtigen baulichen Investitionen entlasten.

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Dresden. Das sächsische Sozialministerium unterstützt die Krankenhäuser des Freistaats mit zusätzlichen 20 Millionen Euro als Pauschalförderung. Dies habe das sächsische Kabinett am Dienstag beschlossen, teilte das Sozialministerium mit.

„Auch wenn unsere Krankenhauslandschaft gut aufgestellt ist, haben unsere Kliniken zwei schwierige Jahre mit massiven Kostensteigerungen hinter sich“, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). „Diese werden weder nach dem jetzigen Finanzierungssystem des Bundes noch nach der jetzt geplanten Krankenhausreform ausreichend refinanziert.“

Die Pauschalförderung ist generell für Investitionskosten der Krankenhäuser vorgesehen. Sie lag zuletzt in Sachsen bei 75 Millionen Euro pro Jahr. Die Einzelförderung, die ebenfalls für Investitionen gedacht ist, betrug 64 Millionen Euro jährlich.

München: „Erhöhung wäre ein Bekenntnis der Staatsregierung“

„Die Erhöhung der Investitionen im Rahmen der Pauschalförderung entlastet die Krankenhäuser bei notwendigen Wiederbeschaffungen von Medizintechnik und anderen Sachmitteln sowie bei wichtigen baulichen Investitionen“, sagte Friedrich München, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen. Ohne diese laufenden Reinvestitionen könnten Krankenhäuser auf Dauer nicht überleben.

„Daher ist die Erhöhung um 20 Millionen Euro nicht nur eine wesentliche Unterstützung, sondern auch ein klares Bekenntnis der Staatsregierung zu den sächsischen Krankenhäusern“, fügte München an. (sve)

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