Gesundheitspreis

50.000 Euro für innovative Start-ups

Der Digitale Gesundheitspreis, gestiftet von Novartis und Sandoz, ist vergeben.

Veröffentlicht: 17.03.2018, 12:25 Uhr
50.000 Euro für innovative Start-ups

Preisverleihung des Digitalen Gesundheitspreis 2018 mit dem Gewinner Get.On: 1. Reihe von links Dr. Sidonie Golombowski-Daffner, Stephan Eder, Dr. Elena Heber, stellvertretende Geschäftsführerin Get.On, Jurymitglied Dr. Heidrun Mollenkopf, Jurymitglied Dr. Regina Vetters, Jurymitglied Manouchehr Shamsrizi. 2. Reihe von links Dr. David Daniel Ebert, Get.On und Prof. Dr. Dirk Lehr Get.On

© Foto: Novartis

BERLIN. Das GET.ON Institut in Hamburg ist für sein speziell entwickeltes Online-Gesundheitstraining mit dem ersten Platz des erstmals verliehenen Digitalen Gesundheitspreises geehrt worden.

Die Trainingseinheiten sollen Patienten bei psychischen Belastungen unterstützen und ihre psychische Gesundheit fördern.

50.000 Euro für innovative Start-ups

Die drei Gewinner-Awards 1. Platz: GET.ON Institut GmbH, Hamburg; 2. Platz: TelePark, Technische Universität, Dresden; 3. Platz: Radius, Circumradius GmbH, Brandenburg

© Foto: Novartis

"Wir wollen Menschen erreichen, die sonst von psychotherapeutischen Leistungen nicht erreicht werden", sagte David Daniel Ebert von den Preisträgern im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" nach der Preisverleihung. Die Hemmschwelle, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, soll damit gesenkt werden. Der erste Platz des Gesundheitspreises, der von Novartis Pharma und Sandoz Deutschland/Hexal gestiftet wird, ist mit 25.000 Euro dotiert.

"Ich bin stolz darauf, dass wir mit unserem neuen Preis so vielen unterschiedlichen Akteuren des Gesundheitswesens eine Plattform zum Austausch bieten können", sagte Novartis-Deutschland-Chefin Dr. Sidonie Golombowski-Daffner in Berlin. "Wir sind davon überzeugt, dass bei der qualitativen Versorgung von Patienten in Zukunft die digitale Transformation eine wesentliche Rolle spielt." "Wir wollen mit unserem Preis vor allem digitale Technologien fördern, die kranken Menschen zu mehr Lebensqualität und einer besseren Versorgung verhelfen Denn für uns steht fest, dass digitale Technologien eine optimale Ergänzung zur medikamentösen Behandlung sein können, um Patienten zielgerichteter, anwenderfreundlicher und wirksamer zu therapieren.", sagte Dr. Stephan Eder, Deutschlandchef von Sandoz und Sprecher des Hexal-Vorstands.

Der zweite Platz (15.000 Euro) ging an TelePark in Dresden für eine telemedizinische Betreuung von Patienten mit fortgeschrittenem Parkinson. Für ihr Projekt Radius, ein speziell für die nachstationäre Suchtbehandlung entwickeltes Programm, wurde die Circumradius GmbH aus Brandenburg mit dem 3. Platz (10.000 Euro) ausgezeichnet.

Der Preis ist am Donnerstagabend vor 120 Gästen aus Politik, Medizin, Gesundheitswesen und digitaler Gründungsszene in Berlin verliehen worden. Von den insgesamt 82 Bewerbern hatten es sieben ins Finale geschafft. (ger)

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