Celesios Plan

Ab 2014 wieder profitabel

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STUTTGART. Der Verkauf nicht mehr zum Kerngeschäft zählender Aktivitäten - der Versandapotheke DocMorris oder der beiden Pharmadienstleister Movianto und Pharmexx - haben bei Celesio 2012 noch einmal ein tiefes Loch in die Konzernrechnung gerissen.

Hohe Wertberichtigungen auf die nicht fortgeführten Geschäfte sorgten nach Steuern für 149 Millionen Euro Verlust. Im Vorjahr hatte Celesio noch 5,8 Millionen Euro ausgewiesen. Auch damals wurde die Entwicklung schon von den verlustreichen Randaktivitäten überschattet.

Dennoch zeigt man sich in der Stuttgarter Zentrale des Pharmagroßhändlers zufrieden mit dem Abschluss 2012. Die strategische Neuausrichtung trage Früchte, man habe das "selbst gesteckte Ziel einer Ergebnisstabilisierung übertroffen".

Mit 22,3 Milliarden Euro setzte Celesio ein halbes Prozent mehr um als im Vorjahr. Der Betriebsgewinn (EBITDA) stieg um zehn Prozent auf 543 Millionen Euro. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäften fiel nach Steuern mit 110 Millionen Euro 43 Prozent höher aus.

Der Hauptversammlung soll eine Dividende von 0,30 Euro je Aktie (+20 Prozent) vorgeschlagen werden.

Dieses Jahr will Celesio vor allem den Aufbau seiner europaweiten Apothekenkooperation unter dem Namen Lloyds angehen. Ab 2014 werde der Konzern wieder profitabel wachsen, heißt es. (cw)

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