MFA-Tarifvertrag

Ab April gibt es mehr Geld für MFA

Die zweite Stufe des Tarifvertrages für Medizinische Fachangestellte tritt am 1. April in Kraft. Das bedeutet: Trotz Corona-Pandemie gibt‘s mehr Geld.

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Erfreuliche Nachrichten für MFA, mitten in der Corona-Pandemie: Es gibt ab April höhere Gehälter.

Erfreuliche Nachrichten für MFA, mitten in der Corona-Pandemie: Es gibt ab April höhere Gehälter.

© Sebastian Rothe/ mmphoto / stock.adobe.com

Bochum. Der Verband medizinischer Fachberufe (VmF), der die Interessen der Medizinischen Fachangestellten (MFA) vertritt, erinnert Praxischefs, die der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) angeschlossen sind, dass zum Mittwoch, den 1. April, die zweite Stufe des im vergangenen Jahr abgeschlossenen MFA-Tarifvertrages in Kraft tritt – und das trotz Corona-Pandemie, die für einige Praxen mit eventuellen Einnahmeeinbußen verbunden sein wird.

Gemäß Tarifabschluss von VmF und AAA sind die MFA-Gehälter in Tarifgruppe I zum 1. April 2019 zunächst um 2,5 Prozent gestiegen und steigen nun zum 1. April 2020 um weitere zwei Prozent. Damit beginnen die Tarifgehälter in der Tätigkeitsgruppe I bei 1970,19 Euro. Die VmF-Vorsitzende Hannelore König fordert die Arbeitgeber – nicht alle Praxen sind dem AAA angeschlossen, viele richten sich aber nach dem Tarifvertrag – auf, mit Blick auf die Leistungen der MFA und ihre Bedeutung zur Aufrechterhaltung der Versorgung im ambulanten System mindestens nach Tarif zu bezahlen.

Sie wisse, dass in Corona-Zeiten viele elektive Eingriffe und Vorsorgeuntersuchungen zurückgestellt würden und damit Umsatzeinbußen verbunden seien. „Hier steht den Arztpraxen ein Schutzschirm zur Verfügung“, mahnt König die Praxischefs, die Corona-Zeit nicht auf dem Rücken der MFA auszutragen. (maw)

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