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Ärztliche Arbeitszeit verliert stetig an Wert

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung fordert, dass die ärztliche Arbeitszeit beim Orientierungswert stärker berücksichtigt wird. Denn derzeit würde die Arbeitszeit abgewertet, was eine Niederlassung unattraktiv mache.

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BERLIN. Die vertragsärztliche Arbeitszeit ist immer weniger Wert - und macht daher eine Niederlassung für den Nachwuchsmediziner unattraktiv.

Dieser Meinung ist Dr. Dominik Graf von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), wie aus einer Mitteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hervorgeht.

Die ärztliche Arbeitszeit werde schleichend abgewertet, weil der Orientierungspunktwert nicht so stark steige wie die Inflationsrate.

Der Zi-Geschäftsführer fordert daher, dass Kassen und KVen bei der jährlichen Verhandlung über den Orientierungspunktwert nicht nur die Entwicklung der Betriebskosten, sondern auch den Wert der Arbeitszeit berücksichtigen.

Würde die Verteuerung der Arbeitszeit einbezogen, würde der Orientierungspunktwert stärker steigen als die Inflationsrate, so Graf von Stillfried.

Am kommenden Mittwoch veranstaltet das Zi ein Forum zur angemessenen Bewertung ärztlicher Arbeitszeit. (eb)

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