Seltene Krankheiten

Aktionsplan für Hausärzte

Am Mittwoch wurde der Aktionsplan gegen seltene Erkrankungen beschlossen. Er enthält auch ein spezielles Maßnahmenbündel für Hausärzte. Wir stellen es vor.

Von Helmut LaschetHelmut Laschet Veröffentlicht:
Herzuntersuchung bei einem Kind mit Williams-Beuren-Syndrom, einer der rund 6000 seltenen Krankheiten.

Herzuntersuchung bei einem Kind mit Williams-Beuren-Syndrom, einer der rund 6000 seltenen Krankheiten.

© Achse e.V. / Verena Müller / dpa

BERLIN. "Die korrekte und zeitnahe Diagnosestellung einer seltenen Erkrankung ist die wichtigste Voraussetzung, um diese ursachenorientiert und wirksam zu behandeln."

Aus dieser Feststellung im Aktionsplan gegen seltene Erkrankungen folgt unmittelbar, die Haus- und Kinderärzte in den Aktionsplan einzubeziehen und für sie Werkzeuge zu entwickeln, die die derzeit schwierige Diagnostik erleichtern und beschleunigen.

Derzeit führten die Heterogenität und der hohe Anteil bisher undiagnostizierter Erkrankungen zusammen mit dem defizitären Wissensstand der Ärzte zu Diagnoseverzögerungen und Fehldiagnosen.

Den Primärversorgern komme jedoch eine entscheidende Rolle beim Erkennen von Patienten mit seltenen Erkrankungen zu, da von dieser Ebene in der Regel die weitere Abklärung bei Verdacht auf eine seltene Erkrankung initiiert werde. Zahlreiche Maßnahmen sind dazu beschlossen worden. Wir stellen Sie in der aktuellen App-Ausgabe vor ...

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Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Ein Meilenstein gegen seltene Krankheiten

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Kommentare
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Dr. Wolfram Hartmann

Pilotprojekt nicht bekannt

Auf Nachfrage des Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) teilt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Dr. Wagner aus Aachen, mit, dass ihm von einem Pilotprojekt zusammen mit dem Deutschen Hausärzteverband nichts bekannt ist.
Dr. W. Hartmann, Präsident BVKJ


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