Merck

Allianz gegen Struma & Co soll Philippinen stärken

Merck kämpft mit dem Gesundheitsministerium in Manila gegen thyreoidale Erkrankungen im Land.

Veröffentlicht: 22.09.2015, 16:17 Uhr

DARMSTADT / MANILA.Schulterschluss zur optimierten Versorgung von Patienten mit thyreoidalen Indikationen auf den Philippinen: Merck Serono ist vor Kurzem eine Partnerschaft mit dem Department of Health (DOH) in Manila und der Philippine Thyroid Association (PTA) eingegangen.

Die Partnerschaft konzentriert sich nach Unternehmensangaben darauf, gemeinsam vereinbarte Maßnahmen zu implementieren, die die Diagnose und Therapie der unter Schilddrüsenerkrankungen leidenden philippinischen Bevölkerung voranbringen sollen.

Konkret ziele die Partnerschaft darauf ab, das Bewusstsein für Schilddrüsenerkrankungen in der Bevölkerung zu steigern und die Diagnosestellung und Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen durch medizinische Fachkräfte zu verbessern.

Wie das DOH mitteilt, gab es in dem Land 2013 - basierend auf dem National Nutrition Survey - 5,8 Millionen Filipinos mit threoidalen Erkrankungen verschiedenen Ausmaßes.

"Wir glauben, dass die Zusammenarbeit mit Gesundheitsministerien und Patientenorganisationen elementar ist, um die Aufmerksamkeit für Krankheitssymptome und Behandlungsmöglichkeiten zu erhöhen", erläuterte Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Healthcare, die Motivation seines Unternehmens, solche Allianzen einzugehen.

Die aktuelle Kooperation fokussiere unter anderem die Gesundheit von Frauen und deren Wohlbefinden. "Denn Schilddrüsenerkrankungen zählen zu den häufigsten jedoch bisher oft unbehandelten Krankheiten bei Frauen im Land", so Garijo.

Der Start der Partnerschaft erfolge im Rahmen der Tagungen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC), die dieses Jahr von den Philippinen ausgerichtet werden. Als zentrales Thema hätten die Philippinen dabei "Gesunde Frauen, gesunde Wirtschaftssysteme" in den Vordergrund gestellt.

Ziel sei hierbei, darüber aufzuklären, dass es für die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung wichtig sei, die Teilnahme von Frauen am Wirtschaftsleben zu erhöhen. Die Gewährleistung der Gesundheit von Frauen sei der Schlüssel zur wirtschaftlichen Befähigung.

"Wir sind stolz, ein zentraler Partner dieser APEC-Initiative zu sein und haben das philippinische Gesundheitsministerium darin unterstützt, ein Instrumentarium an Richtlinien, ein ‚Policy Toolkit‘, zu entwickeln, das auch den Zugang zur Schilddrüsenbehandlung umfasst", ergänzte Garijo. Das Toolkit trage indirekt, aber nachweislich zu größerem Wirtschaftswachstum bei. (maw)

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