E-Card

Anforderungskatalog für Online-Tests steht

Noch im Sommer 2013 will die gematik die Online-Phase der Gesundheitskarte einläuten.

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Die E-Card liegt nach Auskunft der gematik im Zeitplan.

Die E-Card liegt nach Auskunft der gematik im Zeitplan.

© imagebroker / imago

BERLIN (reh). Die Tests für die Online-Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) können voraussichtlich im kommenden Jahr starten.

Die gematik-Gesellschafter haben nun die Leistungsbeschreibung und den Anforderungskatalog für die Tests durchgewunken.

"Wir liegen damit gut im Zeitplan", sagt gematik-Hauptgeschäftsführer Professor Arno Elmer in einer Pressemitteilung. "Nun muss die IT-Industrie konkrete Angebote abgeben."

Im zweiten Quartal 2013 soll laut Betreibergesellschaft der Telematikinfrastruktur der Zuschlag für die Erprobung der ersten Online-Anwendungen erteilt werden.

Dabei geht es zunächst um die Erprobung der Online-Aktualisierung der Versichertenstammdaten und der qualifizierten elektronischen Signatur (QES).

Tests in zwei Regionen

Je nachdem, wie schnell die Industrie dann die notwendigen technischen Lösungen bereitstellt, starten dann im weiteren Verlauf des Jahres auch die tatsächlichen Tests. Diese werden zunächst wie geplant in zwei Regionen anlaufen.

Den Fokus will die gematik dabei auf Praxistauglichkeit, Datenschutz, Interoperabilität, Kompatibilität, Stabilität und Sicherheit der Telematikinfrastruktur legen.

Und: Die gematik hat gelernt, dass sie Versicherte und Heilberufler gleichermaßen intensiv in die Tests einbeziehen muss - nur so könne man das Vertrauen beider Gruppen gewinnen, sagt Elmer. Anschließend erfolge der bundesweite Online-Rollout, heißt es in der Mitteilung der gematik.

Mit der Mitteilung der gematik ist nun auch klar, dass es vor der Bundestagswahl keinen bundesweiten Online-Rollout der eGK geben wird.

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