Kommentar

Angst allein ist kein guter Ratgeber

Von Antonia von Alten Veröffentlicht:

Die Rhön-Kliniken werben um die Niedergelassenen: In den vergangenen Jahren hat Rhön - wie auch andere private Klinikbetreiber - den ambulanten Bereich ins Visier genommen und möchte flächendeckend Medizinische Versorgungszentren (MVZ) gründen. Dazu braucht der Konzern Kassenarztzulassungen - am liebsten gemeinsam mit qualifizierten Fachärzten. Und er braucht Niedergelassene im Umkreis als Einweiser.

Die Ziele von Rhön & Co. sind klar: Den Konzernen ist daran gelegen, so viele Patienten wie möglich zu behandeln und auch aus Töpfen der ambulanten Versorgung zu schöpfen. Doch das muss nicht heißen, dass sie Niedergelassene über den Tisch ziehen wollen. Angebote wie das Onkologie-Netzwerk an den Unikliniken Gießen/Marburg können auch zum Vorteil der Vertragsärzte sein.

Schreckens-Szenarien zu entwerfen ist keine gute Antwort auf die MVZ-Gründungen der privaten Klinikbetreiber. An der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung schlummern nach Ansicht von Rhön-Vorstand Wolfgang Pföhler "noch einige Synergieeffekte". Niedergelassene sollten nicht von vorne herein mauern, sondern lieber genau hinschauen, ob sie nicht selbst von der Zusammenarbeit profitieren können.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: Rhön drängt in die ambulante Versorgung und wirbt verstärkt um Niedergelassene

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Europäische Chemiepolitik

Ethanol bleibt in der EU als Desinfektionsmittel zulässig

Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Neue S1-Leitlinie

Verätzung am Auge: Erst spülen, und dann?

Lesetipps
Junge Frau im Rollstuhl

© Julia Zavalishina / stock.adobe.com

Interview

Was eine gute Reha beim Post-COVID-Syndrom ausmacht