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Unternehmen

Apontis Pharma zieht es an die Börse

Drei Jahre nach Übernahme der UCB-Sparte „Innere Medizin“ bereitet der Investor Paragon jetzt den Exit vor. Wie viele Anteile er an die Börse bringen will, ist noch offen.

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Monheim. Der mittelständische Monheimer Arzneimittelhersteller Apontis Pharma will noch im Laufe des 2. Quartals an die Börse gehen.

Wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab, betrage das geplante Emissionsvolumen „weit über 100 Millionen Euro“. Das Angebot richte sich sowohl an private als auch institutionelle Investoren.

Emissionserlös um die 40 Millionen Euro angestrebt

Die Platzierung an der Frankfurter Wertpapierbörse setze sich zusammen aus neuen Aktien, Anteilen der Fondsgesellschaft Paragon sowie einer „üblichen Mehrzuteilungsoption“. Das Unternehmen strebe einen Emissionserlös um die 40 Millionen Euro an, „der zur Finanzierung der weiteren Wachstumsstrategie verwendet werden soll“.

Ein Termin für den Beginn des Bookbuilding-Verfahrens wird noch nicht genannt. Ebensowenig die geplante Preisspanne oder wie viele Anteile am Ende in den Streubesitz wechseln sollen.

Apontis geht auf UCB-Sparte zurück

Apontis geht auf die ehemalige Geschäftseinheit „Innere Medizin“ der deutschen UCB zurück. 2018 übernahm die Beteiligungsgesellschaft Paragon die Sparte, die im Jahr darauf zu „Apontis“ umfirmierte. Mit Präparaten gegen COPD, Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen erwirtschaftete das Unternehmen vergangenes Jahr 39,2 Millionen Euro; für 2021 werden 48,5 Millionen Euro erwartet.

Besondere Kompetenzen beansprucht Apontis in der Entwicklung sogenannter „Single Pills“, Tabletten mit mehreren verschiedenen Wirkstoffen. 2020 hätten rund 174.000 Patienten solche Kombi-Tabletten erhalten, „was einer Steigerung von 72 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht“, wie es in der Mitteilung heißt. (cw)

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