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AstraZeneca holt sich Krebs-Kandidaten

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LONDON. Zu Wochenbeginn war es noch Spekulation, jetzt ist es Gewissheit: AstraZeneca stärkt seine Onkologie-Pipeline durch die Übernahme des niederländischen Start-ups Acerta Pharma.

Für zunächst 2,5 Milliarden Dollar erwirbt der Konzern 55 Prozent an Acerta. Bis Ende 2018 sollen weitere 1,5 Milliarden Dollar gezahlt werden, möglicherweise auch früher, wenn die erste Zulassung des Acerta-Kandidaten Acalabrutinib in den USA erfolgt.

Der Bruton-Tyrosinkinasehemmer wird derzeit in Phase III gegen Blutkrebs und in Phase I/II gegen verschiedene solide Tumoren klinisch getestet.

Außerdem kann AstraZeneca bei Zulassung von Acalabrutinib eine Option zur Übernahme auch der restlichen 45 Prozent an Acerta ausüben. (cw)

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