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Übernahme

BMS greift für Mavacamten tief in die Tasche

BMS munitioniert seine Herz-Kreislauf-Sparte mit neuen Pipelinekandidaten – darunter der erste Myosin-Modulator gegen hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie.

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New York/Brisbane. Bristol-Myers Squibb kündigt an, für insgesamt 13,1 Milliarden Dollar (rund 11,2 Milliarden Euro) das auf neue Herzmedikamente fokussierte Startup MyoKardia übernehmen zu wollen. Der Deal sei mit dem Management der Nasdaq notieren Firma bereits einvernehmlich abgestimmt, heißt es in einer Unternehmensmitteilung von Montagmorgen.

BMS will den Zukauf teils in bar, teils durch Aufnahme neuer Schulden finanzieren. Den außenstehenden MyoKardia-Aktionären sollen 225 Dollar je Anteil geboten werden – rund 100 Dollar über dem Schlusskurs am Freitag. Die Transaktion soll voraussichtlich noch dieses Jahr abgeschlossen sein.

Die 2012 gegründete, in der Kleinstadt Brisbane südlich San Franciscos ansässige MyoKardia hat mehrere klinische Entwicklungsprojekte mit Wirkstoffkandidaten gegen Herzinsuffizienz sowie gegen Kardiomyopathien in Arbeit. Erklärtermaßen wichtigstes Übernahme-Asset ist für BMS der Myosin-Modulator Mavacamten, der bereits in Phase III geprüft wird.

Diesem möglicherweise ersten Medikament zur Behandlung einer hypertrophen obstruktiven Kardiomyopathie bescheinigt BMS erhebliches Umsatzpotenzial. Nach derzeitiger Planung soll die Zulassung bei der US-Oberbehörde FDA im Laufe des 1. Quartals 2021 beantragt werden. (cw)

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