Pharma-Industrie

BPI-Vorstand Zentgraf tritt wie geplant ab

Stabwechsel beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie. Der bisherige Vorsitzende Dr. Martin Zentgraf gibt sein Amt satzungsgemäß ab. Vorübergehend übernehmen die fünf Stellvertreter.

Veröffentlicht: 11.08.2020, 13:59 Uhr
Dr. Martin Zentgraf, Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. BPI e.V.

Dr. Martin Zentgraf, Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. BPI e.V.

© BPI e.V.

Berlin. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) braucht einen neuen Vorsitzenden. Der bisherige Vorsitzende Dr. Martin Zentgraf habe sein Amt als Geschäftsführer der Desitin Arzneimittel GmbH niedergelegt, meldet der Verband. Damit ende satzungsgemäß auch seine Tätigkeit als BPI-Vorstandsvorsitzender.

Zentgraf stand seit 2014 an der Spitze des Bundesverbands. Der BPI wird in der Übergangsphase bis zur Wahl eines neuen BPI- Vorstandsvorsitzenden im Dezember satzungsgemäß durch die Stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Das sind laut Website des Verbandes aktuell Dr. Dr. Richard Ammer (Medice Arzneimittel Pütter), Professor Michael Popp (Bionorica), Dr. Bernd Wegener (Belano Medical) und Christoph Harras-Wolff, der auch Schatzmeister ist (Dr. August Wolff GmbH & Co. KG).

Nachfolge ist bereits geplant

Die Weitergabe des Staffelstabs in der Geschäftsführung bei Desitin sei lange bekannt und geplant gewesen, heißt es weiter in der Mitteilung. Zentgraf war in diesem Jahr nicht erneut zur Wahl angetreten.

BPI-Vorstandsmitglied und designierter Nachfolger Dr. Hans-Georg Feldmeier (Dermapharm) dankte dem abtretenden Vorsitzenden für sein langjähriges Engagement beim BPI: „Martin Zentgraf hat dem BPI durch seine klaren Statements zur Arzneimittelpolitik eine starke Stimme gegeben und Respekt erlangt“, wird Feldmeier in der Mitteilung zitiert. In schwierigen Zeiten zunehmender Regulierung habe er „stets die Belange aller BPI-Mitglieder im Blick gehabt und für unsere Branche viel erreicht“.

Der neue Vorstandsvorsitzende soll auf der Hauptversammlung des Verbands im Dezember gewählt werden, wie die „Ärzte Zeitung“ auf Anfrage erfahren hat. Ursprünglich war dies bereits im Juni vorgesehen gewesen, wegen der Corona-Pandemie wurde die Versammlung dann verlegt. (ger)

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