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Berlin bleibt attraktiv für Pharmafirmen

Die Pharmaindustrie zählt nach wie vor zu den großen Playern in Berlin, auch wenn die Investitionen der Branche im Vorjahresvergleich stark gesunken sind.

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BERLIN. "Berlin ist und bleibt ein wesentlicher Pharmastandort für Deutschland", konstatierte die Geschäftsführerin des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (vfa), Birgit Fischer bei einem Pressetermin Mitte voriger Woche in Berlin.

Im Vorjahresvergleich zu 2012 habe das Bundesland seine Position in der Riege der Pharmastandorte Deutschlands halten können, ergänzte Dr. Jasmina Kirchhoff vom Institut der deutschen Wirtschaft.

Mit einem Pharmaumsatz von rund 6,3 Milliarden Euro lag Berlin 2013 an dritter Stelle hinter Hessen und Baden-Württemberg. 2012 betrug der Umsatz rund sechs Milliarden Euro.

Jeder siebte Euro wird in Berlin im Pharmamarkt erwirtschaftet, jeder Zehnte ist in der Pharmabranche beschäftigt. Die forschenden Pharma-Unternehmen trugen 2013 mit fast 3,3 Milliarden Euro den größten Anteil (18 Prozent) an Berlins gesamter Industrieproduktion.

Eine "leichte Trendwende", die allerdings kein Grund zur Beunruhigung sei, zeichnet sich hingegen bei Beschäftigung und Investitionen ab, so Kirchhoff. Die Anzahl der Beschäftigten in der gesamten Branche sank zuletzt im Jahresvergleich um 2,5 Prozent auf knapp neun Millionen.

Bei den forschenden Pharmafirmen in der Hauptstadt ging die Anzahl der Beschäftigten sogar um 4,7 Prozent zurück. 2012 investierten die 22 Pharmabetriebe am Standort Berlin 73 Millionen Euro - 20 Prozent weniger als 2011. Zahlen für 2013 liegen hierzu noch nicht vor. (mam)

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