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App „Mein Kinder- und Jugendarzt“

Betriebskrankenkassen erweitern Gesundheitsprogramm für Kinder

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MÜNCHEN/KORNWESTHEIM. Telemedizinische Leistungen wie die Videosprechstunde brauchen nach wie vor eine Förderung durch Sonderverträge, damit sie von niedergelassenen Ärzten in der Breite angeboten werden. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat daher jetzt mit den Betriebskrankenkassen das Gesundheitsprogramm BKK Starke Kids zum 1. Januar 2019 erweitert. Beteiligt sind die BKK-Vertragsarbeitsgemeinschaften Baden-Württemberg, Bayern und Hessen, wie aus einer Pressemitteilung der BKK Landesverbände hervorgeht.

Zum erweiterten Programm gehören ein Langzeitmonitoring und eine Online-Videosprechstunde via App. Zum Einsatz kommen die telemedizinischen Systeme PädAssist und PädHome. Das Programm soll helfen, die wohnortnahe, ambulante kinder- und jugendmedizinische Versorgung bei häufigen chronischen Krankheiten, wie Rheuma, Asthma, Kopf- und Bauchschmerz sowie bei Schreikindern weiter zu verbessern, so die BKK Landesverbände.

Die teilnehmenden Kinder- und Jugendärzte könnten alternativ zur Sprechstunde in der Praxis über die App „Mein Kinder- und Jugendarzt“ online mit ihren Patienten und den Eltern kommunizieren. Via Smartphone ließen sich die in Langzeit-Tagebüchern festgehaltenen Gesundheitsdaten ihrer Patienten analysieren (Monitoring).

Über ein innovatives IT-System würden schnelle und qualitätsgesicherte Konsultationen leicht gemacht; das telemedizinische Konzil per Smartphone ermöglicht den Kinder- und Jugendärzten, gegebenenfalls notwendige weitere Schritte einzuleiten. Ziel des Angebots von PädAssist und PädHome sei es, lange Anfahrtswege und Wartezeiten der Versicherten zu reduzieren und, wenn möglich, zu vermeiden. (ger)

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