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Biomedizintechniker sind bundesweit gefragt

Seit 20 Jahren gibt es den Studiengang Biomedizinische Technik in Rostock. Die Nachfrage ist groß, doch die Kapazitäten an der Universität sind begrenzt.

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ROSTOCK (di). Die Absolventen des Studiengangs Biomedizinische Technik der Universität Rostock - eine Kombination zwischen Medizintechnik und Maschinenbau - sind nach Angaben der Hochschule bundesweit in Wirtschaft und Wissenschaft gefragt.

In den letzten zehn Jahren gab es 72 Absolventen in der Hansestadt. 2007 wurden die ersten Bachelor-Studenten immatrikuliert. Die Ausbildung erfolgt an der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik, welche die technischen Grundlagenfächer anbietet, zusammen mit der Medizinischen Fakultät.

Professor Klaus-Peter Schmitz, Direktor des Instituts für Biomedizinische Technik der Uni Rostock, hatte den Diplom-Studiengang vor rund 20 Jahren ins Leben gerufen und vor fünf Jahren gemeinsam mit Professor Katrin Sternberg die Inhalte für den Bachelor- und Masterabschluss ausgearbeitet.

Nachfrage wird noch steigen

Trotz der Nachfrage nach Biomedizintechnikern bleibt die Kapazität des Studiengangs begrenzt, weil die Lehrkapazität im Medizinstudium ausgereizt ist und die Biomedizintechniker in der zweiten Hälfte ihres Studiums dort Vorlesungen und Seminare besuchen.

Die Nachfrage nach den Absolventen wird nach Ansicht von Schmitz noch steigen, weil das Gesundheitswesen zunehmend durch biomedizinische Technik geprägt wird. Als Beispiele nannte er Implantate in der Orthopädie und Kardiologie und die verschiedenen Bild gebenden Verfahren.

 Absolventen der Biomedizintechnik können Manager, forschende Ingenieure und Unternehmer werden.

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