F&E-Ausgaben

Chemie und Pharma weiterhin vorn

Der Chemieverband VCI rechnet dieses Jahr mit einem weiteren F&E-Ausgabenrekord deutscher Branchenunternehmen.

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FRANKFURT/MAIN. Seit Jahren kennen die Forschungs- und Entwicklungsbudgets deutscher und in Deutschland ansässiger Chemie- und Pharmafirmen nur eine Richtung: nach oben. 2018 verzeichnete der Verband der Chemischen Industrie (VCI) mit 11,8 Milliarden Euro eine neue Bestmarke. Damit habe „Deutschlands drittgrößter Industriezweig erneut mehr als fünf Prozent seines Umsatzes in F und E investiert“.

Chemie und Pharma seien „so innovationsorientiert wie kein anderer Industriezweig“. 60 Prozent aller Branchenunternehmen arbeiten laut VCI an neuen Produkten und Verfahren.

Dieses Jahr erwartet der Verband F&E-Investitionen über wenigstens 12 Milliarden Euro. Im internationalen Vergleich bleibe die Bundesrepublik damit hinter den USA, China und Japan der viertgrößte Chemie- und Pharmaforschungsstandort.

Ungetrübte Freude will beim Verband dennoch nicht aufkommen: „Mittelfristig wird es für unseren heimischen Forschungs- und Produktionsstandort immer schwieriger, seine gute Position zu verteidigen, konstatiert Thomas Wessel, Vorsitzender des VCI-Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung. Viele Industrie- und Schwellenländer unterstützten gezielt die Innovationskraft ihrer Firmen. „Gerade China gibt hohe Summen für FuE aus. Die Volksrepublik hat es so geschafft, innerhalb von nur 17 Jahren nach den USA die Nummer 2 der internationalen FuE-Standorte in der Chemie zu werden.“

Um Schritt zu halten seien insbesondere die Starthilfen für junge Chemie- und Pharmaplayer zu verbessern. „Eine aufwendige Bürokratie, zu wenig Wachstumskapital, und eine unzureichende Infrastruktur“, kritisiert Wessel, würden die Unternehmensgründung hierzulande nur unnötig erschweren. (cw)

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