Boni

DKG nimmt Abschied von Leistungsmenge

BERLIN (jvb). Mindestmengen für ärztliche Leistungen sollen nicht mehr allein Kriterium für Bonuszahlungen an Chefärzte sein.

Veröffentlicht: 21.09.2012, 12:43 Uhr

Das hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) in einer Vorstandsitzung beschlossen, wie die "Ärzte Zeitung" auf Anfrage erfuhr.

Daher werden nun die Chefarzt-Musterverträge geändert. Das Erreichen von Leistungsmengen könne aber nach wie vor einer von vielen Faktoren sein, an denen sich Boni bemessen. Es komme aber auch auf Versorgungsqualität oder Entlassmanagement an, so ein Sprecher.

Eine erfolgs- und leistungsabhängige Bezahlung von Chef- und zunehmend auch von Oberärzten ist nach dem Transplantationsskandal in Göttingen und Regensburg verstärkt in die Kritik geraten.

Daraufhin hatte die DKG angekündigt, die Musterverträge für Chefärzte zu überarbeiten. Anstatt rein ökonomischer sollen nun qualitätsorientierte Kriterien an Bedeutung gewinnen.

Mehr zum Thema

Marburger Bund

Mehr Personal im ÖGD für Corona-Testungen nötig

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Raucher: „Entwöhnung kommt oft viel zu spät“

Exklusiv Nikotinsucht

Raucher: „Entwöhnung kommt oft viel zu spät“

COVID-19 und Krebs: völlig neue Fragestellungen

Virtueller ASCO

COVID-19 und Krebs: völlig neue Fragestellungen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden