DRK hebt Altersgrenze für Blutspender auf

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SPRINGE (dpa). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hebt die Altersgrenze bei Blutspenden auf. "Ab sofort liegt es im Ermessen der Ärzte, ob Menschen, die älter als 68 Jahre sind, Blut spenden dürfen", sagte der Sprecher des DRK, Thomas Bischoff, am Montag. Die Lockerung gelte zunächst nicht bundeseinheitlich, sondern nur für die Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen, für die der Spendedienst in Springe zuständig ist. Damit solle dem biologischen Alter mehr Gewicht gegeben werden.

"Der Bedarf an Blutpräparaten wird steigen", erklärte Bischoff.Außerdem dürfen ab sofort auch Menschen, die älter als 59 Jahre sind, Erstspender werden. "Oft entscheiden sich Frauen oder Männer erst im Rentenalter, wenn sie mehr Zeit haben, Blut zu spenden", sagte Bischoff. Wenn diese Menschen in körperlich guter Verfassung seien, stände einer Blutspende nichts im Weg.

Der Blutspendedienst regelt in Übereinstimmung mit den Richtlinien der Bundesärztekammer und der EU die Altersgrenze. Studienergebnisse amerikanischer Wissenschaftler bestätigten, dass Blutspenden von bis zu 78 Jahre alten Testpersonen gut verwendet werden können, teilte das DRK mit. Damit könnten auch langjährige Spender länger Blut spenden als bisher. Im August vergangenen Jahres hatten hochsommerliche Temperaturen zu einem Mangel an Blutkonserven geführt. Laut DRK kamen bis zu 20 Prozent weniger Spender. Auch zu den Feiertagen Ende Dezember gab es einen Rückgang.

www.blutspende-nstob.de

Lesen Sie dazu auch: Blutspende als Event: Das soll die Jungen locken

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