Kraffel

EBM-Reform kommt erst 2016

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BERLIN. Die Reform des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) ist auf 2016 verschoben. Das teilte der Honorarexperte im Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin, Dr. Uwe Kraffel, der Vertreterversammlung am Freitag mit. Er ist Mitglied im Bewertungsausschuss auf Bundesebene.

Nach seinen Angaben werden die Kassenärztlichen Vereinigungen in einer gemeinsamen Sondersitzung am 11. April beraten, wie es mit der EBM-Reform weitergehen soll. "Sicher ist: Dieses Jahr wird es nichts mehr", sagte Kraffel.

Für eine Auswertung der Entwicklung nach Inkrafttreten des Hausarzt-EBMs zum vierten Quartal 2013 in Berlin ist es nach Kraffels Angaben jedoch noch zu früh. "Wir wissen, dass es eine ganze Reihe von Abrechnungsfehlern gegeben hat", antwortete er auf eine Anfrage des Hausarztes Mathias Coordt.

Mit vielen Ärzten musste die KV nach seinen Angaben Kontakt aufnehmen, um die Abrechnung zu klären. "Aber wir haben noch keine systematische Auswertung", sagte Kraffel. (ami)

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Robert Siebel

Dieses System kann man nur verlassen!

Welche Reform der Reform der Reform ist denn hier wohl gemeint?

Carl Scherer

Auf den Müll damit !

Dieser obskure EBM hat sich selbst erledigt.Niemand weiss ihn auch nur ansatzweise anzuwenden.


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