Ernährungsbericht

Ernährung gesünder – Menschen trotzdem dicker

Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hat sich die Ernährungssituation in einigen Punkten verbessert. Doch der Trend zu Obst und Gemüse ist nicht ungebrochen. Und: Die Deutschen nehmen zu.

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Mehr Wasser und Gemüse. aber weniger Schweinefleisch und Obst: So ernähren sich die Deutschen aktuell, sagt der Ernährungsbericht der DGE.

Mehr Wasser und Gemüse. aber weniger Schweinefleisch und Obst: So ernähren sich die Deutschen aktuell, sagt der Ernährungsbericht der DGE.

© timolina / stock.adobe.com

Berlin. Die Bundesbürger essen mehr Gemüse und weniger Schweinefleisch, sie trinken mehr Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees und weniger Alkohol. Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat sich die Ernährungssituation in einigen Punkten verbessert, dennoch werden die Menschen immer dicker, wie aus dem am Dienstag vorgestellten 14. Ernährungsbericht deutlich wird.

Männer sind in allen Altersgruppen häufiger betroffen als Frauen. Zwischen 18 und 65 Jahren sind laut DGE rund 60 Prozent der Männer und rund 37 Prozent der Frauen übergewichtig. Dieser Trend verstärke sich mit zunehmendem Alter. Auch Schwangere seien immer öfter „übergewichtig oder adipös und weisen immer häufiger Schwangerschaftsdiabetes auf“, heißt es in dem Bericht.

Rückgänge gab es beim Verbrauch von Obst, Getreideerzeugnissen und frischen Kartoffeln, eine zunahme hingegen beim Konsum von Käse, Rind-, Kalb- und Geflügelfleisch. Dieser Trend stehe im Widerspruch zu einer pflanzenbetonten Ernährung, wie sie die DGE für eine vollwertige Ernährung empfehle, sagt Ernährungswissenschaftler und Mitautor des Berichts, Kurt Gedrich von der Technischen Universität München. (dpa)

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Michael Peuser

Der Mensch gehört zu der Gattung der Säugetiere mit einem langen Darm. Alle Säugetiere mit einem langen Darm fressen kein tierisches Eiweiss. Oder haben Sie schon mal ein Pferd, eine Kuh oder einen Esel ein Beef fressen sehen. Die Vorläufer der Menschheit haben durch Millionen Jahre hindurch kein tierisches Eiweiss gegessen. Diese konnten ja nicht hinter ein Tier hinterherrennen, dieses ergreifen und dann in dieses beissen. Sie hatten auch nicht die dazu notwendigen Zähne. Erst in den letzten 10.000 Jahren, als der Mensch über Messer und Feuer verfügte, begann er auch gelegentlich tierisches Eiweiss zu essen. Der Mensch kann tierisches Eiweiss essen, aber nur max. 200 g/Tag. Mehr kann unser Organismuss nicht verarbeiten. Der Exzess wird abgelagert wie Sperrmüll in den Interstitien, welche die Kapillaren mit den 75 Billionen Zellen verbinden. Wenn dort in jedem Interstitium lediglich 0,00000005 mg tierisches Eiweiss abgelagert sind, ergibt es bei 75 Billionen Interstitien bereits 37,5 kg Übergewicht. Früher haben die Menschen jedes Jahr im Winter 3 Monate gehungert, da hat sich der Organismus das abgelagerte tierische Eiweiss aus den Interstitien geholt und diese wieder frei gelegt. Auch die katholische Fastenzeit nach Karneval (=ohne Fleisch) half mit Übergewicht abzubauen. Heute hungert keiner mehr in der 1. Welt und die Kirchen sind immer leerer. Daher kommt das Übergewicht.
Um Übergewicht abzubauen ohne zu hungern, braucht man nur eine 3-monatige Diät zu machen, wo man alles reichlich essen kann, lediglich 7 Lebensmittel nicht isst: Fleisch, Fisch, Käse, Wurstwaren, Milch, Joghurt und Eier.
Man nimmt ab, fühlt sich jünger und viel gesünder. So einfach ist das! Da die Verstopfung der Interstitien zu vielen Krankheiten führt, darunter Arthrose und Krebs, ist diese 3-Monatskur ein wahrer Jungbrunnen und sollte alle 3 Jahre einmal vorgenommen werden. Wer jedoch tierische Eiweiss im Übermass verzehrt, sollte diese Kur 1 x jährlich vornehmen.
Michael Peuser


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