Fehlende Prämie dämpft Neuwagen-Geschäft

Veröffentlicht:

WIESBADEN (dpa). Im Jahr eins nach der Abwrackprämie haben sich die Verbraucher in Deutschland beim Autokauf zurückgehalten. Insgesamt gaben die Privathaushalte in Deutschland 2010 rund 61 Milliarden Euro für ein neues Auto aus.

 Damit brachen die Käufe um 16,7 Prozent auf das Niveau von 2008 ein, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Zurückhaltung nach dem Ende der staatlichen Kaufanreize führte dazu, dass die privaten Konsumausgaben insgesamt nur um 2,4 Prozent im Vergleich zu 2009 anzogen.

Ohne Berücksichtigung der Autokäufe hätte sich der private Konsum rein rechnerisch um 3,4 Prozent erhöht.

In Deutschland waren im vergangenen Jahr 2,92 Millionen neue Personenwagen gekauft worden - 23,4 Prozent weniger als im Rekordjahr 2009, als die Abwrackprämie das Geschäft vor allem bei Kleinwagen kräftig angekurbelt hatte.

Allerdings zog das Flottengeschäft 2010 gegen den Trend an: Unternehmen hatten zuvor die Umweltprämie für Altfahrzeuge kaum genutzt und erneuerten ihre Flotten im Krisenjahr 2009 nur sehr zurückhaltend. Mit der Konjunkturerholung begannen sie, Firmenwagen auszutauschen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Europäische Chemiepolitik

Ethanol bleibt in der EU als Desinfektionsmittel zulässig

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Junge mit Druckverband um den Kopf

© Simon Coste / stock.adobe.com

Wohl mehr Schaden als Nutzen

Kopfverband nach Mittelohr-Operation: Braucht es das wirklich?

Ein älterer Mann muss stark husten und hält eine Hand auf seine Brust.

© Getty Images

Infektionsmanagement

Keuchhusten: Was bei der Behandlung Erwachsener wichtig ist