Wachstum

Förderbank KfW steigert Konzerngewinn

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FRANKFURT/MAIN. Die staatliche Förderbank KfW hat in der ersten Jahreshälfte einen höheren Gewinn eingefahren. Mit 889 Millionen Euro betrug das Konzernergebnis fast das Doppelte des Wertes von vor einem Jahr (498 Millionen Euro), wie das von Bund und Ländern getragene Institut am Donnerstag in Frankfurt berichtete.

Zusätzliche Erträge kamen vor allem aus den Beteiligungen und der geringeren Kreditvorsorge. Zudem mussten im Vorjahr staatliche Förderleistungen in einem Volumen von 311 Millionen Euro übernommen werden, die 2014 nicht mehr anfielen.

Die von der KfW ausgegebenen Fördermittel bewegten sich mit einem Volumen von 31,7 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2013: 31,5 Milliarden Euro) weiterhin auf einem hohen Niveau, wie der KfW-Vorstandsvorsitzende Ulrich Schröder zufrieden feststellte.

Die zugesagten internationalen Finanzierungen wuchsen binnen Jahresfrist um 39 Prozent auf rund 10 Milliarden Euro, während der Wert im Inland mit 21,3 Milliarden Euro rund 3 Milliarden Euro unter Vorjahr lag.

Vor allem die Kreditnachfrage von Unternehmen und Selbstständigen sowie Umweltfinanzierungen hätten aber nachgelassen, berichtete die Bank. Mehr Geld wurde beim Förderschwerpunkt Wohnen abgerufen, wo die Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren mit einem Fördervolumen von 5,1 Milliarden Euro rund 500 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr zulegten. (dpa)

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